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Deutscher Fernsehpreis 2012  

"Dream Team" aus der "heute-show"

Oliver Welke und Olaf Schubert präsentieren den "Deutschen Fernsehpreis 2012"

Deutscher Fernsehpreis / Quelle: ZDF

Deutscher Fernsehpreis 2012

(04.10.2012 Quelle: ZDF)

Olaf Schubert / Quelle: ZDF
Olaf Schubert (Quelle: ZDF)
Olaf Schuberts Markenzeichen sind der Rautenpullunder und sein sächsischer Dialekt. Als sympathischer Verlierertyp eroberte er die deutsche Comedybühne. Der Kabarettist, der sich selbst als "freischaffender Betroffenheitslyriker" bezeichnet, wurde am 7. November 1967 in Plauen geboren und beschäftigte sich schon als Kind mit Musik, Menschen und Malerei.

Nach der Schule studierte Olaf Schubert nach eigenen Angaben Architektur und Musik in Minsk und arbeitete als Fußpfleger, Kameramann und Essenträger. Ab Ende 1994 gab er gemeinsam mit Jochen M. Barkas und Herrn Stephan Liedermacherkonzerte,  vorwiegend im Osten Deutschlands.

1995 startete Olaf Schubert eine Karriere als Stand-Up-Comedian mit seinem ersten Programm "Hier bin ich". Seitdem tritt er regelmäßig bei diversen Fernseh- und Radiosendern auf. 2001 gewann er den "Cabinet Kabarett Preis"für sein Programm "Echte Menschen". Schubert war außerdem regelmäßiger Gast im "Quatsch Comedy Club". Es folgten weitere Preise und Auszeichnungen, unter anderem der "Hölzerne Besen 2003", "der Salzburger Stier" 2004 und der Thüringer Kleinkunstpreis "Meininger Georg" im Jahr 2005.

2008 wurde Olaf Schubert mit dem Deutschen Comedypreis als "Bester Newcomer" ausgezeichnet, 2009 erhielt er den Deutschen Comedypreis als Ensemblemitglied der "heute-show" und 2010 den Deutschen Kleinkunstpreis in der Sparte "Kleinkunst". Seit 2010 ist im Kultursender 3sat auch seine halbstündige Comedyshow "Olaf TV – Von Schubert zu Mensch" zu sehen, deren dritte Staffel noch in diesem Jahr gesendet wird. Momentan ist er mit seinem Bühnenprogramm "So" auch wieder in Deutschland unterwegs.


Oliver Welke / Quelle: ZDF
Oliver Welke (Quelle: ZDF)

Als "Anchorman" der erfolgreichen ZDF-Satiresendung heute-show präsentiert Oliver Welke zweifellos die lustigsten "Nachrichten" Deutschlands. Doch damit erschöpft sich das kreative Talent des gebürtigen Bielefelders bei weitem nicht. Als Moderator der "Champions Leaugue" im ZDF beweist Welke, dass Humor und Fußball keine Gegensätze sind. Außerdem steht das Multitalent immer wieder auch als Comedian auf der Bühne oder als Schauspieler vor der Kamera.

1996 begann Oliver Welke als Reporter und Moderator seine Karriere als Fußballmoderator für die Sendungen "ran" und "ranissimo" und begründete seinen Ruf als einer der profiliertesten deutschen Sportjournalisten. Dabei begann seine Karriere in der Öffentlichkeit als Model: Schon im zarten Alter von vier Jahren schmückte sein Kopf das Label einer Sorte Dosenwürstchen. Schuld war Welkes Vater, der mit seiner kleinen Werbeagentur offensichtlich die
Kosten für ein Profi-Model einsparen wollte.

Nach diesem frühen ersten Erfolg im Showgeschäft begann Oliver Welke 1985 ein PublizistikStudium an der Westfälischen Wilhelmsuniversität in Münster, das
er 1993 mit dem Examen abschloss. Nebenbei arbeitete er bereits als "Freier Mitarbeiter" für das "Westfalenblatt" in Gütersloh, als Reporter beim WDR-Fernsehen in Dortmund und Moderator bei verschiedenen Lokalsendern in Nordrhein-Westfalen.

Seine ersten Meriten als Comedian erwarb sich Welke von 1993 bis 2000 als freier Autor und Sprecher der wöchentlichen dreistündigen Comedyshow Frühstyxradio bei radio ffn, unter anderem für die Serien "Zwei kleine Italiener", "Bad
Oeynhausen Cops" und "Die Fahrgemeinschaft".

Neben seiner Arbeit als Sportmoderator bei Sat.1 ab 1996 stand Oliver Welke immer wieder auch als Comedian auf der Bühne. 1998 begab er sich auf eine bundesweit ausverkaufte FrühstyxradioLesetournee unter dem Titel "Ein Ei ist am Wandern", ein Jahr später präsentierte er mit Kollege Oliver Kalkofe sein Liveprogramm "Kalk &
Welk". Sein Arbeitsgebiet Fußball beleuchtete er immer wieder auch ironisch, so
unter anderem im Jahr 2000 gemeinsam mit Lou Richter mit der Fußball-Comedy
"Helmut und Hellmuth - Die Zweierkette" und der Fußball-Lesereise "Fußball ist
unser, äh, Dingens".

2003 und 2007 arbeitete Oliver Welke als Drehbuchautor und Schauspieler, gemeinsam mit Oliver Kalkofe und Bastian Pastewka, für die Edgar Wallace-Film-Parodien "Der WiXXer" und "Neues vom WiXXer". Von 2003 bis 2005 übernahm er außerdem einen festen Platz in der RTL-Comedy "7 Tage, 7 Köpfe". Seit 2005 moderierte er
auch einige "TV total"Events für ProSieben.

In der Improvisations-Comedysendung "Schillerstraße" spielte Oliver Welke von 2009 bis 2011 in einigen Folgen den Untermieter von Jürgen. Von August 2009 bis 2012 war er wieder regelmäßig als Moderator bei "ran" auf Sat.1 zu sehen, wo er die Spiele der UEFA Europa League moderierte. Seit August 2012 ist er, neben seiner Funktion als Präsentator der "heute-show", im ZDF auch der Hauptmoderator der UEFA Champions League.

04.10.2012
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