Jan ist ehrgeizig und geht auch mal unkonventionelle Wege, um den Ursachen für Beschwerden auf die Spur zu kommen. Das führt immer wieder zu Konflikten mit seinem autoritären Vater Prof. Dr. Heinrich Bergmann, Leiter einer renommierten Privatklinik in Hamburg, in der Jan zunächst als Assistenzarzt angestellt ist. Ohnehin ist das Verhältnis zu seinem Vater nach dem frühen Tod der Mutter stark belastet.
Erst einmal das Gute im Menschen sehen
Jan lebte mit seiner Freundin Constanze, die auch gleichzeitig seine Kollegin an der Klinik war, in einer gemeinsamen Wohnung. Doch das Gefühl ist über die Jahre auf der Strecke geblieben, er beendete die Beziehung. In der Liebe hatte der ehrgeizige Arzt bisher kein Glück. Es fällt ihm schwer, sich vollständig auf eine Frau einzulassen. Mit Maren Jantzen begegnet Jan die erste Frau in seinem Leben, für die es sich lohnt, um die Liebe zu kämpfen.Den Tücken des Alltags begegnet Dr. Jan Bergmann oft mit trockenem Humor. Er ist ein geselliger Typ und gehört zu denen, die erst einmal das Gute im Menschen sehen. Aufgrund seiner Herkunft musste er sich selten Gedanken um Finanzen machen, und obwohl er nicht verschwenderisch mit Geld umgegangen ist, hatte er nie Geldsorgen.Sportlich und naturverbunden
Jetzt, wo er sich mit seiner eigenen Praxis in Deekelsen selbständig gemacht und sich dabei verschuldet hat, führt das zwangsläufig zu Komplikationen. Gerade weil er selbst immer Probleme mit Autoritäten hatte, fällt es ihm schwer, als Chef seine Praxis zu führen. Jans Führungsstil kann man daher gut und gern als lässig bezeichnen. Er ist sportlich und naturverbunden, joggt gern und genießt die Ausritte mit seinem Pferd.

