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Porträt  

Multitalent Hape Kerkeling

Gefeierter Entertainer und Sachbuchautor

Als "Hannilein" wurde er in den 80er Jahren bekannt, als "Double" der niederländischen Königin Beatrix fuhr er dreist mit der schwarzen Limousine beim Bundespräsidenten vor: Hape Kerkeling ist einer der innovativsten deutschen Comedians. Am 2. Februar 2013 präsentiert er zum vierten Mal die Verleihung der "Goldenen Kamera" im ZDF. 

Hape Kerkeling moderiert die "Goldene Kamera" / Quelle: Hörzu

Hape Kerkeling mit der "Goldenen Kamera"

(Quelle: Hörzu)

Schon früh bereitete sich der Sohn eines Tischlermeisters aus Recklinghausen gezielt auf seine Laufbahn im Showgeschäft vor und schickte bereits als 16Jähriger Bewerbungsunterlagen an Rundfunk und Fernsehanstalten. Mit Erfolg: Nach dem Abitur 1984 arbeitete Kerkeling als TV-Entertainer für Radio Bremen, den WDR und den
Bayerischen Rundfunk.

Durchbruch mit "Total normal"

Der große Durchbruch gelang Kerkeling 1989 mit der medienkritischen Nonsens-Show "Total normal", für die er zahlreiche Preise einheimste. Mit seinem ersten Kinofilm "Kein Pardon", bei dem Kerkeling nicht nur Hauptdarsteller, sondern auch Drehbuchautor und Regisseur war, gelang ihm 1993 eine treffende Parodie der deutschen Show-Landschaft. Nach einer krankheitsbedingten Pause im Sommer 1998 gelang ihm im folgenden Jahr mit der Sat.1-Show "Darüber lacht die Welt" wieder ein Quotenerfolg. Daneben ist Kerkeling immer wieder mit seinen Solo-Programmen in deutschen Hallen unterwegs. 2005 und 2006 landete Hape Kerkeling mit der RTL-Show "Hape trifft" einen Erfolg. Zusammen mit Nazan Eckes moderierte er 2006 und 2007 die ersten beiden Staffeln von "Let's Dance". Im Mai 2006 veröffentlichte Kerkeling das Buch "Ich bin dann mal weg. Meine Reise auf dem Jakobsweg" über seine Pilgerreise des Jahres 2001.

Deutscher Fernsehpreis für Horst Schlämmer

Im gleichen Monat drängte Kerkeling in Gestalt seiner bekanntesten, 2005 erfundenen Kunstfigur Horst Schlämmer, beim Prominenten-Special von "Wer wird Millionär?" Moderator Günther Jauch in die Rolle des Kandidaten. Gemeinsam erspielten sie nicht nur 500.000 Euro für einen wohltätigen Zweck, sondern erhielten auch den Deutschen Fernsehpreis 2006. Neben Schlämmer hatte Kerkeling bereits in den 90er Jahren weitere Kunstfiguren wie den Nachwuchspoeten Siggi Schwäbli, die Sexualtherapeutin Efje van Dampen oder die Schlagersängerin Uschi Blum kreiert, die immer wieder in Erscheinung traten. 2009 trat Hape Kerkeling als Uschi Blum bei "Wetten, dass..?" auf und war außerdem in "Horst Schlämmer - Isch kandidiere!" wieder auf der Kinoleinwand zu sehen. Am 12. November 2011 wurde Hape Kerkelings, in Zusammenarbeit mit Comedian Thomas Hermanns entwickeltes Musical "Kein Pardon" im "Capitol Theater" Düsseldorf uraufgeführt.

Seit 2010 moderiert Hape Kerkeling die Verleihung der "Goldenen Kamera" im ZDF. Am 2. Februar 2013 verleiht Europas größte wöchentliche Programmzeitschrift "Hörzu" die "Goldene Kamera" zum 48. Mal an nationale und internationale Preisträger aus den
Bereichen Fernsehen, Film und Unterhaltung.

02.02.2013

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