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Frontal21-Dokumentation  

Brauner Terror - Blinder Staat

Die Spur des Nazi-Trios

14 Jahre lang lebten die Neonazis Beate Zschäpe, Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos im Untergrund, verübten Morde, Bombenanschläge und Raubüberfälle, ohne dass die Ermittler ihnen auf die Spur kamen. Die Frontal21-Dokumentation zeichnet das Leben und die Taten der Terroristen nach und belegt das Versagen von Verfassungsschutz und Polizei. 

F21-Doku: Brauner Terror - Blinder Staat

Die Frontal21-Dokumentation zeichnet das Leben und die Taten der NSU-Terroristen Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Bönhardt nach - und belegt das Versagen von Verfassungsschutz und Polizei.

(26.06.2012)

"Das ist unser letztes Treffen"

Im Frontal21-Interview sprechen die Eltern des NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt über ihren Sohn und seine Komplizen.  (26.06.2012)

Chronik des Versagens

Trotz intensiver Fahndung konnten Verfassungsschutz und Polizei das Terror-Trio Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt nicht finden. Die Ermittler ignorierten wichtige Spuren und versagten bei Überwachungsmaßnahmen. Klicken Sie sich durch die Chronik des Versagens!

(22.06.2012 Quelle: zdf)

"Damit muss man leben"

Der frühere Thüringer Verfassungsschutzchef Helmut Roewer gesteht Fehler des Geheimdienstes bei der Observation des Neonazi-Trios ein.

(26.06.2012)

von Ulrich Stoll

Angehörige der Täter und der Opfer, Zeugen der Taten sowie verantwortliche Ermittler nehmen Stellung zu einer in der Geschichte der Bundesrepublik einmaligen Verbrechensserie.

War es die Eitelkeit einzelner Ermittler, die verhinderte, dass das Trio gefasst werden konnte? Zeugen der rassistischen Morde berichten in der Dokumentation, dass ihre Aussagen über die beobachteten Täter bewusst ignoriert wurden. Die Spur zu den Neonazis ging immer wieder verloren, weil die Fahnder irrtümlich ausländische Verbrecherkartelle hinter den Morden an acht Türken, einem Griechen und einer Polizistin vermuteten. Wären die Ermittler der richtigen Spur zum Nazi-Trio gefolgt, hätten sie den Fall an übergeordnete Behörden abgeben müssen. Das aber, so belegen Dokumente, sollte verhindert werden.


Ex-Verfassungsschutzchef gesteht Fehler

Der frühere Thüringer Verfassungsschutzchef Helmut Roewer gesteht Fehler des Geheimdienstes bei der Observation des Neonazi-Trios ein. So habe man die Beschaffung der Mordwaffen nicht bemerkt. "Das haben wir nicht gesehen", sagt Roewer in der Dokumentation: "Damit muss man leben."


Die Eltern von Uwe Böhnhardt berichten, wie sie sich drei Mal mit den Untergetauchten treffen konnten, ohne dass Polizei und Verfassungsschutz eingriffen. Dabei wurden die Telefone der Familien intensiv abgehört und der Bekanntenkreis des Trios jahrelang überwacht. "Wenn wir als Eltern Gelegenheit haben, sie zu treffen, mit ihnen zu telefonieren, dann ist es nicht vorstellbar, dass die Behörden das nicht mitbekommen haben", sagt Brigitte Böhnhardt im Frontal21-Interview.

Scheitern der Ermittlungsbehörden

Die Dokumentation schildert mit Hilfe von Zeitzeugen den Werdegang des Trios Zschäpe, Böhnhardt. Mundlos von den frühen neunziger Jahren bis zum Ende der Terrorzelle im November 2011 und dokumentiert das Scheitern der Ermittlungsbehörden, deren Fahnung über ein Jahrzehnt erfolglos blieb.

26.06.2012, Quelle: ZDF

Sendetermine


12. Feb 2013 21:00


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