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Kopf der Woche: Nonne

Den Wunsch ins Kloster zu gehen und ein Stück Ruhe und Abstand vom hektischen Berufsleben zu finden, haben immer mehr gestresste Menschen. Viele Glaubensgemeinschaften bieten deshalb schon Unterkünfte in ihren Häusern an, in denen man sich für eine Weile dem kontemplativen Leben anschließen kann. Aber für immer hinter Klostermauern zu verschwinden, wird für die meisten eine schwer nachvollziehbare Lebensperspektive sein. Was treibt junge Mädchen zu einem Leben für Gott und besteht das Leben einer Nonne auch heute nur aus "Ora et Labora" – "Leben und Arbeiten"? Dies untersucht der Kopf der Woche. 

Die Nonne und Herr Jilg in der Türkei

In Istanbul beginnt für Schwester Jordana und Rainer Maria Jilg der Abenteuertrip ins Unbekannte. Vor ihnen liegen 2000 Kilometer.

(06.04.2012)

Die Nonne und Herr Jilg im Libanon

Libanon: Christen und Moslems, Ruinen und Prachtbauten, Falafel und Hamburger - und mittendrin eine deutsche Dominikanerin und ein Fernsehmoderator

(08.04.2012)

Die Nonne und Herr Jilg in Israel

Die Türkei und den Libanon haben Schwester Jordana und Rainer Maria hinter sich gelassen. Nun machen sie sich auf nach Israel und in die palästinensischen Autonomiegebiete.

(09.04.2012)

Die Novizin
Monas Leben scheint mit Anfang 20 schon in festen Bahnen zu verlaufen. Die Jurastudentin lebt mit ihrem Freund zusammen und arbeitet nebenbei in seiner Kanzlei. Ihre Familie hat hohe Erwartungen an sie, schließlich ist man in der Juristenfamilie Erfolg gewohnt. Als Mona für die Kanzlei einen Termin in einer Benediktinnerinnen-Abtei wahrnimmt, ist sie von der Atmosphäre des Klosters beeindruckt. Einige Tage später taucht sie wieder dort auf. Schwester Benedicta ahnt, dass hinter Monas Bitte, ein paar Tage Urlaub im Kloster machen zu dürfen, mehr steckt.

Die Nonne und Herr Jilg - Eine Reise nach Jerusalem
Die Dominikanerin Schwester Jordana und ZDFkultur-Moderator Rainer Maria Jilg begeben sich auf eine Reise nach Jerusalem. 2000 Kilometer auf der Route des 1. Kreuzzuges durch die Türkei, den Libanon, die palästinensischen Autonomiegebiete und Israel.

Teil 1 - Türkei
Schon bald nach der Abfahrt aus Istanbul stoßen Schwester Jordana und Rainer Maria Jilg an die Grenzen der Macht Gottes: Im Stadtverkehr von Ankara hilft ein Gebet genauso wenig wie ein Blick auf das Navigationsgerät. In Konya erleben sie dafür das erste vieler kleiner Wunder dieser Reise. Dass die Derwische nach ihrem schwindelerregenden Tanz nicht einfach umfallen, kann eindeutig als Gottesbeweis durchgehen. An der syrischen Grenze stellen sich Schwester Jordana und Rainer Maria Jilg die Frage, wie Gott Bürgerkrieg und Flüchtlingselend zulassen kann. Warum können die Menschen nicht einfach friedlich zusammenleben, alles mit blumigen Zierdeckchen verschönern und gemeinsam singen wie im Chor der Zivilisationen in Antakya? Und wie foltert man einen Fernsehmoderator, ohne sich strafbar zu machen?

Teil 2 - Libanon
Beirut: christliche und muslimische Viertel, Ruinen und Prachtbauten, Falafel und Hamburger. Und mittendrin eine deutsche Dominikanerin und ein Fernsehmoderator. Schwester Jordana und Rainer Maria Jilg reden mit dem Musiker Zeid Hamdan über Sex, Gott & Rock 'n' Roll. Danach geht es weiter in den Süden des Landes, wo die Spuren des letzten Krieges von 2006 noch allgegenwärtig sind. Hier betreibt die Hisbollah eine Touristenattraktion, lädt zum Kaffee und hat (fast) alle Menschen lieb. In der Bekaa-Ebene lernen Schwester Jordana und Rainer Maria, dass die Riesterrente nicht der Weisheit letzter Schluss ist und warum die Bundeswehr auf deutschen Autobahnen auch Check-Points einrichten sollte. Zum Ende besuchen sie einen traurigen Vergnügungspark, dessen Betreiber noch einiges von der Hisbollah lernen könnten.

Teil 3 - Israel
Ohne IHN geht in Israel gar nichts. Das erfahren Schwester Jordana und Rainer Maria Jilg gleich nach ihrer Ankunft. Mit ihm geht eine ganze Menge. Polygamie zum Beispiel wie bei den African Hebrews in Dimona, der Stadt, in der die israelische Atombombe gebaut wurde. Für die Palästinenser in den besetzten Gebieten geht dagegen nur wenig, ob nun mit ihm oder nicht. Schwester Jordana und Rainer Maria machen einen deprimierenden Besuch in der Geisterstadt Hebron, bevor sie sich zu ihrem eigentlichen Ziel aufmachen: Jerusalem, die Heilige Stadt, das Epizentrum der Buchreligionen. Jerusalem ist so heilig, dass es eine eigene Geisteskrankheit hervorgebracht hat, das Jerusalemsyndrom. Wer sich damit ansteckt, wird hier noch nicht verraten.

17. November

20:15 Uhr       Die Novizin

 

Die Nonne und Herr Jilg     

21:50 Uhr       Teil 1 - Türkei

22:30 Uhr       Teil 2 - Libanon

23.15 Uhr       Teil 3 - Israel

10.10.2012

Landkarte mit Route

Die Route von Rainer und Schwester Jordana Er heißt Maria, sie ist nach einem Fluß im Heiligen Land ...  [mehr]

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