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Themenabend  

Kopf der Woche: Pirat

Die Freibeuter der Meere sind facettenreich

Piraterie gab es bereits in der Antike. Damals überfielen die Seeräuber mit kleinen Ruderbooten Küstenorte oder rastende Schiffe vor den Küsten. Vom 8. bis 11. Jahrhundert trieben die Wikinger im Norden Europas ihr Unwesen und überfielen Klöster, Städte und Handelsplätze. "Das Goldene Zeitalter" erlebte die Piraterie vom 16. bis 18. Jahrhundert insbesondere in der Karibik und vor den Küsten Südamerikas, die bis heute in Film und Belletristik das Bild der Piraten bestimmt. 

Emmanuel Bornstein malt einen Piraten

Piraterie gab es bereits in der Antike. Damals überfielen die Seeräuber mit kleinen Ruderbooten Küstenorte oder rastende Schiffe vor den Küsten. Emmanuel Bornstein malt ein Bild zum Thema.

(19.12.2012)


Heute treiben insbesondere vor der der Küste Somalias - am Horn von Afrika - Piraten ihr Unwesen. Es sind vor allem junge Somalis, die für sich und ihre Familien keine andere Perspektive sehen, als in der Seeräuberei, nach dem Somalia seit Jahren im Chaos versinkt.
Der "Kopf der Woche: Pirat" zeigt die verschiedenen Facetten der Freibeuterei während der letzten Jahrhunderte bis in die Gegenwart auf informative und unterhaltsame Art und Weise.

Die großen Piraten der Geschichte

Säbel, Augenklappe und Totenkopf-Flagge - bis heute sind sie die Symbole einer eher zweifelhaften Romantik. Freibeuter und Piraten gibt es, seit Menschen zur See fahren. "ZDF-History" schildert die Epochen der Seeräuberei anhand ihrer berüchtigsten Vertreter: vom Nordsee-Schreck Klaus Störtebeker über die von Hollywood glorifizierten Piraten der Karibik bis hin zu den Seeräubern des 20. Jahrhunderts. Alte Dokumente, Einschätzungen von Experten sowie die Ergebnisse neuester Computertechnik erklären, wie die Männer - und Frauen - unter der Totenkopf-Flagge tatsächlich lebten.

Das Gold des Piraten

Die Dokumentation mit Spielszenen erzählt die Geschichte der karibischen Piraten und zugleich von einer modernen Schatzsuche. Vor der Küste von Cape Cod, USA, liegt das Wrack eines Piratenschiffes aus dem achtzehnten Jahrhundert. Sieben Meter Sand bedecken die "Whydah". Der Kommandant des ehemaligen Sklavenschiffes war einst der Pirat Black Sam Bellamy. Schatzjäger vermuten, dass sich im Inneren des Schiffes ein Teil der Beute befindet. Der Film folgt der Schatzsuche unter Wasser.

Piraten vor Somalia - Mission Impossible?

Seit Jahren kapern somalische Piraten vor der Küste Ostafrikas und inzwischen bis tief in den Indischen Ozean hinein Schiffe und nehmen die Besatzungen in Geiselhaft. Der Dokumentarfilm schaut hinter die Kulissen des Geschäfts mit der Piraterie und erzählt die bisher weitgehend unbekannte Geschichte der Täter. Sam Egag, ein gebürtiger Somalier, der in Europa lebt, begibt sich auf die Suche nach den Motiven der ehemaligen Fischer die zu Piraten wurden.
Auf der anderen Seite stehen die Opfer, gekidnappte Schiffsbesatzungen, die Soldaten der Operation "Atalanta" und der in London ansässige Anwalt Stephen Askins, der sich auf Verhandlungen um die Lösegelder und die Freilassung von Schiffen und Besatzungen spezialisiert hat, der aber auch über alternative Modelle zur Lösung des Problems nachdenkt.

19. Dezember

20:15 Uhr: Die großen Piraten der Geschichte

21:00 Uhr: Das Gold des Piraten

21:55 Uhr: Piraten vor Somalia - Mission Impossible?

12.12.2012

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