Leider kann nicht wie angekündigt Diana Damrau singen, sie ist heute Morgen erkrankt. Für sie springt Ingeborg Schöpf ein, die Erste Sängerin der Staatsoperette Dresden. Zusammen mit dem Tenor Piotr Beczala singt sie die schönsten Arien und Duette des österreichischen Komponisten. Bei einem so ausgelassenen Programm darf natürlich auch eine Einlage des Semperoper Balletts nicht fehlen, das im prächtigen Kronensaal von Schloss Albrechtsberg tanzt.
Hochkarätige Besetzung
Künstlerische Qualität garantiert die Besetzung des Konzerts. Ingeborg Schöpf gehört zu den vielfältigsten deutschen Operetten-Sängerinnen, Auftritte führten sie schon nach Berlin, Wien und New York. Piotr Beczala gilt als Idealbesetzung für die großen Rollen der italienischen und französischen romantischen Opern.Mitwirkende der Gala
Ingeborg Schöpf - Sopran
Die aus der Steiermark stammende Sopranistin ist Preisträgerin bedeutender Wettbewerbe und arbeitete in Meisterkursen mit Brigitte Fassbaender, Kerstin Meyer und Wilma Lipp zusammen. Gastengagements führten sie u.a. an die Komische Oper Berlin, die Deutsche Oper Berlin, die Volksoper Wien und in Konzerthallen wie die Avery-Fisher-Hall in New York, oder die John-F.-Kennedy-Hall in Washington.
Piotr Beczala - Tenor
Piotr Beczala gilt als einer der besten lyrischen Tenöre unserer Zeit. Besonders als Interpret des italienischen und französischen Fachs ist er an den führenden Opernhäusern der Welt gefragt, gefeiert von Publikum und Presse.
In Südpolen geboren, absolvierte Piotr Beczala seine Studien in Kattowitz. 1997 gelang ihm der internationale Durchbruch bei den Salzburger Festspielen, Auftritte in Wien, Berlin, Mailand und New York folgten. Sein Opernrepertoire umfasst vor allem lyrische Partien: Alfredo in Verdis "La Traviata", Rodolfo in "La Bohème" von Giacomo Puccini und Don Ottavio in "Don Giovanni" von Mozart. Piotr Beczala hat zahlreiche CDs aufgenommen, für eine Münchner DVD-Produktion von "La Traviata" wurde er 2008 für einen Grammy nominiert.
Christian Thielemann - Dirigent
Seit Beginn dieser Saison leitet Christian Thielemann als Chefdirigent die Sächsische Staatskapelle Dresden. 1988 trat er seine erste Stelle als Generalmusikdirektor in Nürnberg an. Neun Jahre später wechselte er an die Deutsche Oper Berlin, 2004 zu den Münchner Philharmonikern.
Als einer der gefragtesten Dirigenten der Gegenwart pflegt Christian Thielemann ein breites Repertoire, mit Schwerpunkt in der deutschen Romantik. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit den Berliner und den Wiener Philharmonikern sowie mit den Bayreuther Festspielen. 2011 wurde er in der Fachzeitschrift "Opernwelt" zum "Dirigenten des Jahres" gewählt, eine Einspielung von Brahms’ Klavierkonzert Nr. 1 mit Maurizio Pollini als Solist erhielt in diesem Jahr einen "Echo Klassik".


