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"Steinbrück muss neue Rolle lernen"
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Grüne gehen auf Distanz zu Steinbrück
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Özdemir: Benote Steinbrück nicht
"Steinbrück muss neue Rolle lernen"
Grüne gehen auf Distanz zu Steinbrück
Özdemir: Benote Steinbrück nicht
Der SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück verliert dramatisch an Zustimmung. Gefragt, wen die Deutschen lieber als Regierungschef hätten, sprechen sich jetzt 65 Prozent (plus elf) für Angela Merkel und nur noch 25 Prozent (minus elf) für Peer Steinbrück aus (weiß nicht: zehn Prozent). Dabei ist der Rückhalt von Merkel bei den CDU/CSU-Anhängern mit 97 Prozent kaum noch zu steigern, während Peer Steinbrück auch bei den Anhängern seiner eigenen Partei deutlich an Boden verloren hat: Nach 79 Prozent im Dezember wollen ihn jetzt nur noch 63 Prozent der SPD-Anhänger lieber als Kanzler. Bei den Anhängern der Grünen präferieren nur noch 47 Prozent Steinbrück als Kanzler, 43 Prozent hingegen Merkel. Bei den Anhängern der Linken wollen sogar mehr als doppelt so viele lieber Merkel (56 Prozent) als Steinbrück (25 Prozent).
Steinbrücks Rückhalt in der SPD sinkt
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FDP-Krise: Vor allem die Politiker verantwortlich
Dass sich die FDP schon seit längerer Zeit in einer Krise befindet, liegt nach Meinung von 59 Prozent in erster Linie an ihrem Spitzenpersonal und nach Auffassung von 31 Prozent primär an der Politik, die die FDP verfolgt (weiß nicht: zehn Prozent). Da verwundert es nicht, dass 53 Prozent meinen, dass Philipp Rösler schon bald den Parteivorsitz verlieren wird - ganz unabhängig davon, wie die Landtagswahl in Niedersachsen ausgeht. 29 Prozent meinen, dass er nur FDP-Vorsitzender bleibt, wenn die FDP wieder den Einzug in den niedersächsischen Landtag schafft und neun Prozent glauben, dass er auf jeden Fall im Amt bleiben wird (weiß nicht: neun Prozent). 80 Prozent erwarten, dass die Krise der FDP noch länger anhalten wird, und nur 13 Prozent glauben, dass sich da bald etwas ändern wird (weiß nicht: sieben Prozent). Dass die FDP als Partei noch gebraucht wird, meinen 51 Prozent aller Befragten, 44 Prozent halten sie für entbehrlich (weiß nicht: fünf Prozent). Im März 2012 waren sogar nur 35 Prozent der Meinung gewesen, dass die FDP noch gebraucht wird und 60 Prozent hielten sie für überflüssig. Besonders die Unions-Anhänger halten die FDP weiter für notwendig: Hier meinen jetzt 67 Prozent, dass die FDP noch als Partei gebraucht wird und nur 29 Prozent verneinen das. Warum gerade die Unions-Anhänger sich eine wieder erstarkende FDP wünschen, wird klar, wenn man die aktuellen parteipolitischen Stärkeverhältnisse betrachtet: eine starke Union, die aber keinen Partner für eine Regierungsmehrheit finden könnte.Projektion: Nur vier Parteien im Bundestag
Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, erhielte die CDU/CSU 42 Prozent (plus zwei). Das ist der höchste Wert für die Union seit fünf Jahren. Die SPD käme jetzt nur noch auf 28 Prozent (minus zwei). Die FDP bliebe weiter bei vier Prozent und wäre damit aktuell nicht im Bundestag, die Linke käme auf sechs Prozent (minus eins), die Grünen auf 13 Prozent (unverändert) und die Piraten auf drei Prozent (unverändert). Die sonstigen Parteien lägen zusammen bei vier Prozent (plus eins). Damit wären wieder nur vier Parteien im Bundestag vertreten. Neben einer Großen Koalition hätte damit nur eine schwarz-grüne oder eine Koalition aus SPD, Linke und Grünen eine Mehrheit.Die Umfragen zum Politbarometer ...
... wurden wie immer von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen durchgeführt. Die Daten wurden in Interviews in der Zeit vom 8. bis 10. Januar 2013 bei 1.358 zufällig ausgewählten Wahlberechtigten telefonisch erhoben. Die Befragung ist repräsentativ für die wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland. Der Fehlerbereich beträgt bei einem Parteianteil von 40 Prozent rund +/- drei Prozentpunkte und bei einem Parteianteil von zehn Prozent rund +/- zwei Prozentpunkte. Daten zur politischen Stimmung: CDU/CSU: 49 Prozent, SPD: 27 Prozent, FDP: zwei Prozent, Linke: vier Prozent, Grüne: 13 Prozent, Piraten: zwei Prozent. Das nächste Politbarometer sendet das ZDF am Freitag, den 25. Januar 2013.



