WISO-Duell: McDonald's vs. Burger King
Unlautere Werbung
Die Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG) kritisiert die Arbeitsbedingungen bei beiden Fastfood-Ketten. Bei McDonald's etwa sollen Mitarbeiter schlechter bezahlt werden, als im Tarifvertrag vorgesehen. Auch die Arbeitsbedingungen beim Konkurrenten Burger King beschäftigen die deutschen Arbeitsgerichte. Mitarbeiter der Fastfood-Ketten packen vor der Kamera aus. Sie berichten von mieser Bezahlung und untragbaren Arbeitsbedingungen.
Fastfood gilt als ungesund. Die Werbung von McDonald's sieht anders aus. Hier geht es beispielsweise um "die tägliche Balance". Aber wie gesund oder ungesund ist das Essen von McDonald's und Burger King wirklich?
Auswirkung Fleischkonsum: "Fleischatlas"
Rindfleischverbrauch weltweit
Der Fleischkonsum ist ungleich über die Welt verteilt. In den reichen Ländern stagniert er, in den USA geht er sogar zurück. Weiterhin essen viele Menschen kein Fleisch, weil sie zu arm dafür sind. Rindfleisch bleibt das Protein der Reichen. Es ist am teuersten und wird deshalb vor allem in den alten Industrieländern verzehrt. Ausnahme sind die großen Rindfleischerzeuger Argentinien und Uruguay.
Quelle: CC-BY-SA Heinrich-Böll-Stiftung, BUND, Le Monde diplomatique
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Deutscher Durchschnittsverzehr
In Deutschland essen 85 Prozent der Bevölkerung nahezu täglich Fleisch und Wurst. Der Sonntagsbraten ist zum Alltagsbraten geworden. Ein großer Teil des verarbeiteden Fleischs wird als Wurstware konsumiert.
Quelle: CC-BY-SA Heinrich-Böll-Stiftung, BUND, Le Monde diplomatique
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Essverhalten nach Bundesländern
Männer essen deutlich mehr Fleisch als Frauen. Die größten Fleisch- und Wurstvertilger sind dabei die 19- bis 24-Jährigen Männer. Der Osten
Quelle: CC-BY-SA Heinrich-Böll-Stiftung, BUND, Le Monde diplomatique
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| Mo 11.02.2013 | 19:25

