"Was Gott tut, das ist wohlgetan"
Im 17. Jahrhundert dichtete Samuel Rodigast "Was Gott tut, das ist wohlgetan", den Text eines bekannten Kirchenliedes. Er tat dies für seinen kranken Freund, den Kantor Severus Gastorius, der sich im Angesicht des Todes ein Abschiedslied gewünscht hatte.
Gastorius wurde wieder gesund, komponierte die Melodie des Liedes und ließ es sich fortan immer wieder von seinem Chor vorsingen.
Nun steht es im Mittelpunkt des Gottesdienstes aus der Innsbrucker Christuskirche. Das Team um Pfarrer Werner Geißelbrecht hinterfragt die Aussagen des Liedes vor dem Hintergrund heutiger Lebenserfahrungen. Können wir heute noch Trost und Vertrauen aus einem mehr als 300 Jahre alten Lied schöpfen?
Es musizieren der Chor der Christuskirche unter der Leitung von Thorsten Weber und Instrumentalisten unter Leitung von Bärbel Kretz.
Mit diesem Gottesdienst begleitet der ZDF-Fernsehgottesdienst die Aktion "366+1 - Kirche klingt 2012" der evangelischen Kirche, in deren Verlauf sich ein Band täglicher Konzerte beziehungsweise Gottesdienste durch Deutschland zieht.
Dabei steht immer eine Woche lang ein Lied im Mittelpunkt. In der Woche ab dem 28. Oktober 2012 ist es das Lied "Was Gott tut, das ist wohlgetan". Für diesen Gottesdienst macht die Reihe im Nachbarland Österreich Station.
Nach der Sendung gibt es bis 14:00 Uhr ein telefonisches Gesprächsangebot der evangelischen Kirche unter der Telefonnummer 01803 67 83 76 (9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz. Max. 42 Cent aus Mobilfunknetzen)
Weitere Informationen zum Jahresthema 2012 und zu diesem Gottesdienst unter www.zdf.fernsehgottesdienst.de





