"An die Töpfe, fertig, los!" heißt es auch am Donnerstag, 5. Juli, um 14.15 Uhr in der täglichen Kochsendung "Die Küchenschlacht" im ZDF. Und dennoch ist in der großen Jubiläumswoche alles anders, denn "Die Küchenschlacht" feiert nach fast fünf Jahren ihre 1.000. Sendung.
Zwar treten auch in der Jubiläumswoche engagierte Hobbyköche von Montag bis zum Finale am Freitag gegeneinander an, aber in dieser besonderen Küchenschlacht-Woche vereint die Kandidaten nicht nur ihre Leidenschaft fürs Kochen, sondern die Tatsache, dass sich alle für den "Bundesverband Deutsche Tafel e.V." engagieren. Sie sind sechs von über 50.000 Freiwilligen, die regelmäßig ihre Freizeit und ihren Elan für die Tafel-Idee einsetzen: ob als Fahrer, im Lager, in der Warenausgabe oder bei der Organisation von Veranstaltungen.
Vor fast 20 Jahren wurde die erste Tafel gegründet, mittlerweile gibt es knapp 900 Tafeln in ganz Deutschland. An den über 2.500 Ausgabestellen werden regelmäßig über 1,5 Millionen bedürftige Menschen mit Lebensmittelspenden unterstützt, darunter auch viele Kinder und Jugendliche. Ein Projekt, das "Die Küchenschlacht" gerne unterstützen möchte.
Auch die Fernsehzuschauer kommen in dieser Woche auf ihre Kosten, denn sie erfahren nicht nur viel über die Tafel und die Kochkünste ihrer Mitarbeiter, sondern erleben fast alle "Küchenschlacht"-Moderatoren in einer Woche. Die Woche beginnt mit Horst Lichter. Noch ist ungewiss, ob die rheinische Frohnatur, wie auch in der 750. Folge, wieder mit schwarzem Smoking und weißer Fliege hinterm Herd stehen wird. Am Dienstag führt Kolja Kleeberg durch die Sendung, die 999. Folge am Mittwoch hat Alfons Schuhbeck für sich reserviert, und bevor Johann Lafer am Freitag durch das große Finale führt, ist der aufregendste Tag wohl der Donnerstag für Alexander Herrmann.
Der fränkische Sternekoch hat schon viel erlebt in seinen Sendungen, aber eine Bundesministerin als Jurorin in der Küchenschlacht - das gab es noch nie. Ilse Aigner wird entscheiden, welche Tafel-Mitarbeiter im Duell am Freitag aufeinander treffen und somit die Chance auf einen ganz besonderen Preis haben. Der Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ist es ein wichtiges Anliegen, für mehr Wertschätzung von Lebensmitteln zu werben, denn Lebensmittel sind kostbare Güter, die in Deutschland im Überfluss zur Verfügung stehen und viel zu oft im Müll landen.
Unter dem Motto "Zu gut für die Tonne" stellte die Verbraucherministerin im März ihre Kampagne gegen das Wegwerfen von Lebensmitteln vor. In der Küchenschlacht verrät Aigner, was es mit der Kampagne auf sich hat, und sagt, wie jeder die Verschwendung von wertvollen Ressourcen stoppen kann.




