Die zweite Folge der Doku-Drama Reihe "2057 - Unser Leben in der Zukunft" führt in die Stadt von übermorgen. Über eine hochbrisante, wissenschaftlich fundierte Drama- und Dokuhandlung erleben die Zuschauer das Szenario einer hochvernetzten Metropole im Jahre 2057.
Aller Voraussicht nach werden künftig Energieversorgung, Verkehr und das städtische Datennetz zentral gesteuert und exakt aufeinander abgestimmt sein. Bei einem Unfall etwa würde die Ambulanz automatisch informiert, der Verkehr umgeleitet und Staus verhindert werden. So praktikabel dieses Modell zu sein scheint, so gefährlich ist es auch. Für Hacker und Terroristen werden die hochsensiblen Datensysteme ein verlockendes Angriffsziel darstellen.
Im Jahr 2057 lebt der 13-jährige Paul Gater zusammen mit seiner Mutter Georgina, einer Kriminalkommissarin, und seinem Großvater John, einem ehemals sozial engagierten Hacker, in einer Metropole der Zukunft. Eines Tages will Paul seinem neuen virtuellen Spielkameraden, einem holografischen Hai, einen Ausflug in die City ermöglichen. Mit dem Equipment seines Großvaters und seinem eigenen Know-how hackt er sich in das Datensystem der Stadt und programmiert den Hai als 3D-Projektion auf sämtliche Displays der Stadt.
Dabei unterläuft ihm ein folgenschwerer Fehler: Nach und nach bricht das gesamte Versorgungsnetz zusammen. Während Paul allmählich begreift, was er angerichtet hat, beginnt die Polizei, nach dem Täter zu fahnden. Nach ersten Ermittlungen hat die Polizei auch Pauls Großvater, den ehemaligen Hacker, im Visier. Dieser unternimmt alles, um dem eigentlichen Täter - seinem Enkel - zu helfen. Zusammen versuchen sie, den Fehler zu finden und die Stadt vor dem völligen Daten-Kollaps zu bewahren. Für beide Seiten beginnt ein Kampf gegen die Zeit.
Die zweite Folge von "2057 - Unser Leben in der Zukunft" bietet eine bildgewaltige Sightseeing-Tour durch eine Millionenmetropole von übermorgen. Aufwändige 3D-Animationen enthüllen faszinierende architektonische Konzepte, die heute am Reißbrett entstehen.
Der Zuschauer erlebt das Auto und die Verkehrskonzepte der Zukunft, die Forschungen der Robotik, Kriminalistik und Informationstechnologie. Renommierte Wissenschaftler und Ingenieure, unter anderen der Fraunhofer Gesellschaft, der Kingston Universität in London, von Honda und vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, geben Einblick in ihre Zukunftsforschungen und zeigen Risiken und Chancen des Fortschritts auf.



