Was an Scheußlichkeiten über Heinrich IV. berichtet wird, der mit seinem demütigen Kniefall in Canossa 1077 in die Geschichte einging, ist außergewöhnlich und absolut einmalig im gesamten Mittelalter. Heimtückische Morde, Verrat, sogar die Vergewaltigung seiner Ehefrau und seiner Schwester, der Äbtissin von Quedlinburg, soll er angezettelt haben. Dennoch hielt sich Heinrich IV. ungewöhnlich lange auf dem Thron - ganze 50 Jahre. Sprechen die Chronisten die Wahrheit? Oder sind die Abscheulichkeiten von seinen Gegnern erfunden, politische Propaganda in Krisenzeiten im Kampf um die Macht?




