Die Alpen - wunderschön und bedrohlich zugleich. Rund um wissenschaftliche Entdeckungen geht es in dieser neuen Folge des Wissenserlebnis-Magazins "Terra Xpress". Das Magazin ist dabei, wenn Wissenschaftler den großen Rätseln der Berge nachspüren.
Auftauender Permafrost verursacht Bergrutsche. Ein Alpengipfel wirkt mächtig und wie ein kompakter Block aus einem Stück. Aber die Realität sieht in den Alpen oft anders aus: Fest wie Granit aus einem Stück ist ein Berg gar nicht. Wenn man ihn scannt, sieht man genau: Der Berg wird durchzogen von tiefgefrorenen Eiskanälen, die mehr oder weniger lose Felsen wie Kitt, wie starker Zement zusammenhalten. Schmilzt dieses Eis, beginnen zuerst einzelne Steine, dann kleine Wände und später ganze Bergflanken zu rutschen. Eine Herausforderung für die Forschung. Wie groß ist die Gefahr wirklich?
Schmelzendes Gletscherwasser wird schleichend zu einer Bedrohung für die Täler der Alpen, weil sich immer mehr Tauwasser in unterirdischen Blasen sammelt. Forscher tauchen in der Wasserblase im Gletscher, um Erklärungen zu finden. Oberhalb des Gotthard-Tunnels sind drei Talsperren. Wie werden sie gegen ein Abrutschen gesichert, obwohl unten die größte Baustelle Europas ist?
Außerdem geht es um das Lösen der großen Klimarätsel der Erdgeschichte mit Hilfe von Informationen aus Tropfsteinhöhlen in den Alpen - eine spannende Reise tief in die Höhlen unterhalb von Gletschern. Man will damit Klimadaten gewinnen, die eine riesige Sturmflut im Mittelalter erklären könnten. Weiterhin rekonstruieren Wissenschaftler aus den Resten eines Flugzeugs, wie etwa Teile des Fahrwerks oder ein großer Reifen, die Herkunft des Fliegers.



