Das DFB-Bundesgericht hat entschieden: Das Relegationsspiel zwischen Düsseldorf und Hertha BSC wird nicht wiederholt. Über einen weiteren Gang vor ein Gericht entscheiden die Berliner nun am Dienstag.
(26.05.2012)
Abstimmung:Hertha-Urteil gerecht?
Katzenjammer bei Hertha BSC nach der Entscheidung des Bundesgerichts, dass das Relegationsspiel gegen Düsseldorf nicht wiederholt wird. Nun will man sich in Ruhe beraten, ob man noch eine Instanz weiter geht.
BilderserieViel Feuer und ein Fast-Abbruch
Das Relegations-Rückspiel in Bildern.
(15.05.2012)
Kurzmeldung
11:54 26.05.2012Kurzmeldung
Hertha will sich in Ruhe beraten11:54 26.05.2012
Bei Hertha BSC Berlin herrscht nach der zweiten Pleite am Grünen Tisch Katzenjammer. Während Präsident Werner Gegenbauer noch keine Entscheidung über einen möglichen Gang vor das Ständig Neutrale Schiedsgericht fällen wollte, tendiert Anwalt Christoph Schickhardt offenbar zur Aufgabe. Dieses Urteil sei "unvergleichlich stärker" als das des DFB-Sportgerichts vier Tage zuvor, erklärte Schickhardt. Gegenbauer wollte sich aber immer noch nicht ganz geschlagen geben. "Wir sind enttäuscht. Wir werden uns jetzt in Ruhe beraten." Eine Entscheidung solle aber nicht vor Dienstag fallen.
22:41 25.05.2012Kurzmeldung
Relegationsspiel wird nicht wiederholt22:41 25.05.2012
Das unter skandalösen Umständen beendete Relegationsrückspiel zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC (2:2) vom 15.Mai 2012 wird nicht wiederholt. Das Bundesgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wies den Einspruch der Berliner gegen die Spielwertung in Frankfurt/Main ab. Damit ist die Hertha nach dem 1:2 im Hinspiel aus der Bundesliga abgestiegen. Allerdings besteht für die Berliner noch die Möglichkeit, das Ständig Neutrale Schiedsgericht des DFB anzurufen. Selbst ein Gang vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS ist danach theoretisch noch möglich.
16:34 25.05.2012Kurzmeldung
Rehhagel: "Umstände waren irregulär"16:34 25.05.2012
Das Relegationsrückspiel in Düsseldorf am 15.Mai ist für Otto Rehhagel unter "irregulären" Umständen zu Ende gegangen. Der Hertha-Trainer schilderte dem DFB-Bundesgericht die Situation am der Chaos-Partie. "Es war ein Ausnahme- Zustand, wie ich ihn noch nie erlebt habe in 40 Jahren. Auch in Griechenland nicht. Als es zum Platzsturm kam, habe ich gedacht, jetzt wird's gefährlich". Er beschrieb die Situation während der 21-minütigen Unterbrechung in der Kabine: "Die Spieler waren paralysiert. Das war ein chaotischer Zustand." Rehhagel war einer von 16 geladenen Zeugen. Die Verhandlung dauert an.
08:07 25.05.2012Kurzmeldung
Range: "Fußfessel für Hooligans"08:07 25.05.2012
Nach den jüngsten Tumulten in Fußballstadien hat sich General- Bundesanwalt Harald Range für den möglichen Einsatz elektronischer Fußfesseln ausgesprochen. "Notorische Hooligans könnten eine elektronische Fußfessel bekommen", sagte Range der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung". Bislang habe die Polizei nur die Möglichkeit, Platzverweise auszusprechen. "In der Praxis werden diese oft nicht eingehalten", erklärte Range. Für den Einsatz elektronischer Fußfesseln sei eine Erweiterung des Polizeirechts nötig, so der General- Bundesanwalt.
20:11 24.05.2012Kurzmeldung
Hertha: Preetz will weitermachen20:11 24.05.2012
Manager Michael Preetz von Hertha BSC hat selbst bei einem Abstieg in die 2. Liga einen Rücktritt ausgeschlossen. "Ich persönlich finde, es gibt nicht nur einen Weg Verantwortung zu übernehmen. Ich stehe mit ganzer Kraft bereit", sagte Preetz bei der Veranstaltung "Hertha im Dialog". Auch Präsident Werner Gegenbauer wies alle Forderungen nach einem Rücktritt des Ex-Hertha-Profis zurück. "Was sie wollen, ist ein Schlachtfest", sagte Gegenbauer. "Das wird es mit mir nicht geben." Am Dienstag findet die mit Spannung erwartete Mitgliederversammlung des Klubs statt.