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Beachvolleyball

In den Sand gesetzt

  • Julius Brink (l.) und Jonas Reckermann
  • Video Beachvolleyball in speziellem Ambiente
  • Bilderserie Baggern, Blocks und knappe Höschen
  • Julius Brink (l.) und Jonas Reckermann
    Beachvolleyball: Brink (l.) und Reckermann / Quelle: dpa

    Frühes Aus beim Grand Slam in Berlin: das deutsche Beachvolleyball-Duo Julius Brink (links) und Jonas Reckermann scheitern im Achtelfinale an ihren deutschen Kollegen Eric Koreng und David Kemperer.

    (15.07.2012 Quelle: dpa)
    VideoBeachvolleyball in speziellem Ambiente

    Ganz im Zeichen Olympias stand das Beachvolleyball-Grand-Slam-Turnier in Berlin auf der Waldbühne. Alle Top-Teams haben sich diesem speziellen Ambiente in der Hauptstadt gestellt.

    (15.07.2012)
    BilderserieBaggern, Blocks und knappe Höschen
    beachvolleyball grand slam in der berliner waldbuehne 2012 / Quelle: reuters

    Beim Beachvolleyball-Grand-Slam in Berlin gibt sich die Weltelite vor imposanter Kulisse ein Stelldichein: die Spiele finden auf der umfunktionierten Berliner Waldbühne statt.

    (15.07.2012)

    Kurzmeldung

    • 11:59 15.07.2012Kurzmeldung

      Holtwick/Semmler verpassen Podest 11:59 15.07.2012
      Katrin Holtwick und Ilka Semmler haben in Berlin das Podest verpasst. Im Spiel um Platz drei unterlagen das Duo gegen die Italienerinnen Greta Cicolari/Marta Menegatti mit 0:2 (13:21, 19:21). Den Einzug in das Finale hatten ihnen zuvor die Chinesinnen Chen Xue/Xi Zhang mit 2:1 verwehrt. Den Sieg im Finale holte sich Brasiliens Top-Duo Franca Larissa und Juliana Felisberta da Silva. Sara Goller/Laura Ludwig sowie Julius Brink/Jonas Reckermann waren im Achtelfinale gescheitert, Jonathan Erdmann/ Kay Matysik im Viertelfinale. Bei den Männern sicherten sich Alison Cerutti/Emanuel Rego (Brasilien) den Sieg.

    • 13:25 14.07.2012Kurzmeldung

      Goller/Ludwig in Berlin ausgeschieden 13:25 14.07.2012
      Das deutsche Beachvolleyballduo Sara Goller/Laura Ludwig hat beim World-Tour -Turnier in Berlin den Einzug ins Viertelfinale verpasst. Das Duo musste sich den Amerikanerinnen Jennifer Kessy/April Ross im Achtelfinale mit 1:2 (21:13, 18:21, 13:15) geschlagen geben. Katrin Holtwick und Ilka Semmler qualifizierten sich durch ihren vierten Erfolg für die Runde der letzten Acht. Das Duo bezwang das Schweizer Team Isabelle Forrer/Anouk Verge-Depre mit 2:0 (21:19, 21:17). Ausgeschieden sind Jana Köhler/Anni Schumacher, die den Chinesinnen Chen Xue/Xi Zhang 0:2 (18:21, 15:21) unterlagen.

    • 20:21 13.07.2012Kurzmeldung

      Halbfinale ohne deutsche Männer 20:21 13.07.2012
      Das Männer-Halbfinale beim Grand-Slam- Turnier der Beachvolleyballer in Berlin findet ohne deutsche Beteiligung statt. Am Freitag schieden Jonathan Erdmann/ Kay Matysik und David Klemperer/Eric Koreng (Hamburg) in der Runde der letzten acht Mannschaften aus. Die Olympiastarter Erdmann/Matysik unterlagen der niederländischen Kombination Reinder Nummerdor/Richard Schuil wie schon in den Gruppenspielen mit 1:2 (21:18, 12:21, 7:15). Klemperer/Koreng hatten gegen die US-Amerikaner Jacob Gibb/Sean Rosenthal ebenfalls mit 1:2 (24:22, 17:21, 10:15) das Nachsehen.

    • 13:36 13.07.2012Kurzmeldung

      Frühes Aus für Brink und Reckermann 13:36 13.07.2012
      Die Beachvolleyball-Europameister Julius Brink und Jonas Reckermann sind beim Grand-Slam-Turnier in Berlin bereits im Achtelfinale ausgeschieden. Die Olympia-Starter verloren bei ihrem Heimspiel nach hartem Kampf mit 1:2 (21:13, 17:21, 10:15) gegen das deutsche Duo David Klemperer/Eric Koreng. Jonathan Erdmann und Kay Matysik, ebenfalls für London qualifiziert, bezwangen in der zweiten K.o.-Runde im Stadion der Berliner Waldbühne die Brasilianer Benjamin Insfran/Bruno Schmidt mit 2:0 (21:18, 21:16) und stehen beim vorletzten Turnier vor Olympia in der Runde der besten Acht.

    von Torsten Haselbauer

    Berlin liegt nicht am Mittelmeer. Dauerregen, Kälte, ein verpasster Weltrekord und enttäuschende deutsche Teams prägten das Beachvolleyball-Turnier in der deutschen Hauptstadt. Aber bei Olympia soll dann alles besser werden.

    Spätestens seit Freitag hieß das Grand Slam der Beachvolleyballer in Berlin nur noch „Grand Schlamm“. Es war der Tag, als im vermeintlichen Gute-Laune-Sport alles schief ging. Der Dauerregen in der Hauptstadt hatte sich mal wieder keine Auszeit genommen, nur ein paar Zuschauer saßen verloren und in Plastik-Regenponchos gehüllt auf der riesigen Tribüne des Center Court.

    Noch nicht im Rhythmus

    ZITAT
    Berlin ist nicht Olympia
    Julius Brink
    Von Sonne und Partystimmung war auf der riesigen Sportanlage tief im Westen Berlins nichts zu sehen, zu hören und zu spüren. Schlimmer noch: Es war der Tag, als Jonas Reckermann und Julius Brink wie zwei begossene Pudel vom „Sandkasten“ vor der Waldbühne schlichen. Sie hatten gerade im Achtelfinale gegen ihre deutschen Kollegen Eric Koreng und David Kemperer eine Dreisatz-Niederlage kassiert (21:13, 17:21, 10:15).

    Das wohl beste deutsche Duo rang nach Worten. Abwehrspieler Julius Brink fand sie schließlich. „Berlin ist nicht Olympia“, war die erste, knappe Deutung dieser überraschenden Niederlage. Immerhin machten die Londoner Olympia-Geheimfavoriten weder das Wetter noch eine Verletzung für ihr uninspiriertes Auftreten verantwortlich. „Uns ist es egal, ob es regnet oder nicht, und die Schulter macht mir auch keine Probleme mehr. Wir fanden einfach keinen Rhythmus“, sagte Europameister Reckermann sichtlich verärgert.

    Kein Rückschlag

    Etwas später dann, es regnete immer noch, fanden Reckermann und Brink in der Achtelfinal-Niederlage sogar etwas Gutes. „Jetzt können wir ein paar Tage mehr trainieren, bevor wir nach Klagenfurt fahren“, meinte Jonas Reckermann. In Österreich findet am kommenden Wochenende der letzte Härtetest vor den Olympischen Spielen statt. Mehr Zeit, sich auf Klagenfurt vorzubereiten, haben auch die meisten anderen deutschen Olympiateams. Jonathan Erdmann und Kay Matysik hatten gegen das niederländische Duo Reinder Nummerdor/Richard Schuil im Viertelfinale keine Chance (21:18, 12:21,7:15).

    ZITAT
    Es ändert nichts an unserem Ziel, in London besser zu sein als in Peking.
    Laura Ludwig
    Auch das deutsche Frauen-Vorzeigeteam, Sara Goller/Laura Ludwig, setzte die Olympia-Generalprobe bei ihrem Heimturnier ordentlich in den Sand. Das für Hertha BSC startende Duo scheiterte im Achtelfinale an den US-Amerikanerinnen Jennifer Kessy und April Ross in einer knappen Dreisatz-Niederlage (21:13, 18:21, 13:15). Doch dieses frühzeitige Aus bedeute keinen Rückschlag für die Olympischen Spiele, waren sich die beiden einig. „Es ändert nichts an unserem Ziel, in London besser zu sein als in Peking“, erklärte Laura Ludwig. Vor vier Jahren bei ihrer Olympiapremiere erreichte das Duo Goller/Ludwig Platz neun. Nur Katrin Holtwick und Ilka Semmler erreichten als einziges deutsches Olympiateam in Berlin das Halbfinale. Dort scheiterten sie wie erwartet an den favorisierten Chinesinnen Chen Xue/Xi Zhang mit 1:2 (15:21, 21:19,  11:15).

    Verpasster Rekord

    Dass zum Finalsieg des brasilianischen Männerduos Alison/Emanuel am späten Samstagabend dann nur 8000 statt der angestrebten 18.000 Zuschauer kamen und damit der angestrebte Zuschauer-Weltrekord deutlich unterboten wurde, passte ins Bild dieser verregneten Veranstaltung. In London soll dann alles besser werden. Sogar das Wetter.

    15.07.2012
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