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XY-Preisverleihung 2012  

XY-Preis 2012

Seit elf Jahren würdigt der XY-Preis, der unter der Schirmherrschaft des Bundesinnenministers steht, Personen mit Zivilcourage, die sich auf beispielhafte Weise im Kampf gegen Kriminalität für ihre Mitmenschen eingesetzt haben. Dr. Hans-Peter Friedrich zeichnete am 10. September 2012 drei Preisträger persönlich mit dem jeweils mit 10.000 Euro dotierten "XY-Preis - Gemeinsam gegen das Verbrechen" in Berlin aus. 

XY-Preisverleihung

Mit dem XY-Preis werden Menschen ausgezeichnet, die in besonderer Weise Zivilcourage gezeigt haben. Eine Preisträgerin ist Anke Heilbronner: Sie hat ein Mädchen vor einem Vergewaltiger gerettet.

(10.09.2012)

Anke Heilbronner

Anke Heilbronner beobachtet beim Spaziergang einen Mann mit einem kleinen Mädchen. Sie geben nicht das typische Vater-Tochter-Bild ab ... Sie greift ein und verhindert Schlimmeres!

(25.07.2012)

XY-Preis 2012: Jan Gaetcke

Jan Gaetcke verhindert einen Mord aus Eifersucht!

(04.07.2012)

Jan Gaetcke (Preisträger), Rudolf Kowalski (Laudator), Anke Heilbronner (Preisträgerin), Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich (CSU), Jasmin Tabatabai (Laudatorin), Rudi Cerne (Moderator), Cedric Kelleners (Preisträger) und Marco Girnth (Laudator)
Honorarfrei - nur für diese Sendung bei Nennung ZDF und Juergen Detmers
 / Quelle: ZDF/Juergen Detmers
Die Preisträger, die Laudatoren, Rudi Cerne und Innenminister Dr. Friedrich (Quelle: ZDF/Juergen Detmers)
Der "XY-Preis - Gemeinsam gegen das Verbrechen" ist eine Auszeichnung für Menschen, die sich in besonderer Weise für andere eingesetzt haben, und damit Verbrechen vereiteln konnten oder Opfern geholfen haben. Am 10. September 2012 wurde der Preis zum elften Mal vergeben. Die elfköpfige Fachjury ermittelte aus über 200 eingereichten Vorschlägen die diesjährigen Preisträger. Drei gleichwertige Preise wurden verliehen, die jeweils mit 10.000 Euro dotiert sind. Die Laudationes auf die Preisträger wurden in diesem Jahr von Jasmin Tabatabai, Marco Girnth und Rudolf Kowalski gehalten.

Die Preisträger

Cedric Kelleners

Cedric Kelleners (Preisträger) / Quelle: ZDF/Juergen Detmers

Eine 35 Jahre alte Frau wartet an einer roten Ampel. Plötzlich fährt ein Mann neben ihr mit seinem Fahrrad bei Rot über die Straße. Die Frau, die selbst Mutter ist, ruft ihm nach, dass er für die zahlreichen Schulkinder auf dem Weg kein gutes Vorbild sei. Das versetzt den 51-Jährigen derart in Rage, dass er bremst und umkehrt. Mit voller Wucht fährt er die Frau an und versetzt ihr einen Faustschlag mitten ins Gesicht. Das Opfer geht sofort zu Boden. Doch auch jetzt lässt der Mann nicht von ihr ab und beginnt, auf sie einzutreten. Während andere Passanten und Autofahrer noch erschrocken zusehen, springt der damals 17-jährige Cedrik Kelleners sofort vom Fahrrad. Er brüllt den Mann an und rennt auf ihn zu. Dann packt er ihn an der Jacke und drängt ihn rund 20 Meter von seinem Opfer weg. Als der Mann versucht, auch nach ihm zu schlagen, geht er auf Sicherheitsabstand und bittet einen Passanten, die Polizei anzurufen. Der polizeibekannte Mann kommt für zwei Monate in die Psychiatrie, wird jedoch später als gesund entlassen. Er wird zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt und muss dem Opfer 2000 Euro Schmerzensgeld zahlen. Die Frau leidet noch heute unter den psychischen Folgen des Angriffs.

Anke Heilbronner

Anke Heilbronner (Preisträgerin) / Quelle: ZDF/Juergen Detmers

Anke Heilbronner ist Schulsekretärin in einem Oberstufenzentrum in Berlin. In ihrer Pause geht sie mit ihrem Hund täglich in der Nähe spazieren. Am 5. April 2011 gehen vor ihr ein Mann und ein etwa zehnjähriges Mädchen, die aussehen, als gehören sie nicht zusammen. Als der Mann und das Kind in einer Baracke verschwinden, schrillen bei ihr alle Alarmglocken. In ihrer Verzweiflung ruft sie eine Kollegin an, die die Polizei alarmiert und versucht, Hilfe zu organisieren. Sie hält zudem einen Radfahrer an, der jedoch kein Interesse zeigt, ihr zu helfen. Als sie das Kind schreien hört, zerrt Anke Heilbronner den Radfahrer mit zur Hütte, wo ihr das verstörte Kind weinend in die Arme fällt. Doch diesen Moment nutzt der Täter zur Flucht. Wie sich herausstellt, hatte er die Zehnjährige vor einer Schule angesprochen und ihr ein Handy versprochen - und in der Baracke dann versucht, das Kind sexuell zu missbrauchen.
Aber Anke Heilbronner störte ihn dabei und rettete das Kind aus der verfänglichen Situation. Die 47-Jährige kann den Mann auf einem Foto der Polizei identifizieren. Er ist bereits neun Mal vorbestraft, darunter wegen einer Sexualstraftat. Der alkoholabhängige  ehemalige Tierpfleger wird wegen sexuellen Missbrauchs und sexueller Nötigung zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt.

Jan Gaetcke

Jan Gaetcke (XY-Preisträger)  / Quelle: ZDF/Juergen Detmers

Jan Gaetcke arbeitet an fast jedem Wochenende als Barkeeper in einer Kneipe in  Lüneburg. An jenem Samstag kommt es in einer Gasse, etwa 50 Meter von der Gaststätte entfernt, zu einem brutalen Verbrechen: Ein junger Mann (24), der in seine Mitbewohnerin verliebt ist, kann nicht akzeptieren, dass sie einen neuen Freund (26) hat. Der eifersüchtige Mann stürzt sich mit einem langen Keramik-Messer auf den Kontrahenten. Immer wieder sticht er auf ihn ein. Das Opfer versucht, den Angreifer so gut wie möglich mit den Armen abzuwehren. Parallel zu der Tat rennt ein Stammgast in die Kneipe, in der Jan Gaetcke arbeitet, und ruft, dass draußen eine Schlägerei im Gange ist.


Während eine Kollegin die Polizei informiert, rennt Gaetcke nach draußen, sieht die beiden Männer, die schreiende Frau, das viele Blut und das Messer. Er packt den Täter von hinten und versucht, die Hand mit dem Messer festzuhalten. Letztlich gelingt es ihm, den Täter niederzuringen und von seinem Opfer wegzubekommen. Mit etlichen Schnitt- und Stichverletzungen wird es später zur Not-OP nach Hamburg geflogen. Jan Gaetcke hat ihm das Leben gerettet. Der Täter wird zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt.

Der XY-Preis wurde 2002 vom ZDF und der "Aktenzeichen XY…ungelöst"-Produktionsfirma Securitel gegründet. Seitdem wurden 47 Helden ausgewählt, drei Sonderpreise vergeben und ein Ehrenpreis posthum verliehen. Seit elf Jahren steht der XY-Preis unter der Schirmherrschaft des Bundesinnenministers. Am 10. Oktober 2012 dürfen wir die diesjährigen Preisträger in unserer ZDF-Fahndungsreihe "Aktenzeichen XY…ungelöst" live im Studio begrüßen.

Gestiftet wird der Preis von der "Kaspersky Labs GmbH", Partner des XY-Preises 2012.

Die Interviews führte Tina Nollau

10.09.2012

Interview Cedric Kelleners

Woran erinnern Sie sich?

Ich erinnere mich an alles. Ich war morgens mit dem Fahrrad auf dem Weg zur Berufsschule. Zu der Zeit habe ich gerade mein Fachabitur gemacht und hatte an dem Tag eine Stunde später Unterricht. Ich sah, wie ein Mann mit seinem Rad über eine rote Ampel fuhr, eine Fußgängerin rief ihm hinterher: "Sie sind ja ein tolles Vorbild für Kinder, wenn Sie einfach über Rot fahren!". Da habe ich mir noch nicht viel dabei gedacht, dem Mann aber hinterher geguckt. Und sah, wie er plötzlich umdrehte, zurückfuhr, der Frau mit seinem Vorderreifen zwischen die Beine fuhr und ihr mitten ins Gesicht schlug! Die Frau fiel hin, und er begann ihr vor den Kopf zu treten. Nach zwei bis drei Tritten war ich da und habe ihn von der Frau weggezogen. Die Frau hat geschrien. Im ersten Moment hat niemand außer mir reagiert. Viele Menschen waren eh nicht in der Nähe, ein paar standen so 20 bis 30 Meter entfernt – die haben aber nur geschaut, wie erstarrt.

Was waren Ihre Beweggründe zu helfen?

Es war für mich gar keine Frage, dazwischen zu gehen. Ich spiele Eishockey und bin es gewohnt, mich gegen kräftige Gegner durchzusetzen. Und man kann einfach keine Frauen schlagen! Für mich ist eine Frau klein, zierlich und verletzlich und das geht einfach nicht, sie zu schlagen. Bei Männern untereinander ist das etwas anderes, meinetwegen, die sind wenigstens gleich stark. Wenn allerdings jemand bereits am Boden liegt, geht es nicht, dass man noch nachtritt. Die Zeiten haben sich aber leider komplett geändert. Früher, sagen wir mal vor 40 Jahren, haben sich Männer, wenn es eine Meinungsverschiedenheit gab, vor der Kneipe geprügelt und danach ein Bier zusammen getrunken. Heute ist es ja meist so, dass zwei sich schlagen und plötzlich kommen fünf weitere Typen um die Ecke und treten einen zusammen. Und wenn man dann am Boden liegt, dann springen sie noch einmal extra auf einen drauf. Was läuft denn da bitte schief?

Wie hat der Täter auf Sie reagiert?

Ich hab ihn weggeschubst, habe um Hilfe gerufen und gedacht: "Besser ich bekomme den nächsten Schlag ab als die wehrlose Frau." Ich hatte meine Nase ja schon vier Mal gebrochen, das heilt auch wieder (lacht). Als ich ihn fragte, warum er der Frau vor den Kopf tritt, sagte er nur, er würde sie nicht treten, er würde versuchen sich loszumachen, da sich die Frau an seinem Bein festkrallen würde. Es sah aber komplett anders aus. Ich hab ihm dann den Weg verstellt, er hat versucht, auch mich zu schlagen, aber er hat mich zum Glück nicht getroffen – auch, weil ich dann lieber auf Sicherheitsabstand gegangen bin.

Haben Sie das Opfer noch einmal gesehen?

Ich hatte einige Tage nach dem Ereignis Geburtstag. Da stand sie auf einmal bei uns vor der Tür und meinte: "Ach, so siehst du aus". Sie konnte sich nur noch an meine Augen erinnern. Wir haben dann zusammen Kaffee getrunken und Kuchen gegessen.

Wie war der Rummel um Ihre Person?

An dem Wochenende danach hätte ich mich in der Stadt umsonst betrinken können, weil mir jeder einen ausgeben wollte! Aber ganz ehrlich, so wirklich geheuer ist mir das alles nicht, da bin ich nicht der Typ für. Ich wollte die Geschichte auch nicht noch öfter den verschiedenen Zeitungen und Fernsehsendern erzählen, weil ich auch damit abschließen wollte.

Was machen Sie mit den 10.000 Euro?

Ich habe einen Plan, aber ich muss das noch mit meinen Eltern klären. Denn ich möchte gerne ein Motorrad kaufen und den Motorradführerschein machen. Mein Vater durfte das aber erst mit 30, also muss ich eigentlich auch noch bis 30 warten. Außerdem möchte meine 14-jährige Schwester Daria mit mir shoppen gehen und ich würde meinen Eltern gerneeinen Wellness-Urlaub schenken.

Was bedeutet die Auszeichnung für Sie?

Meine Oma denkt, ich bekomme das Bundesverdienstkreuz.

Interview mit Anke Heilbronner

Anke Heilbronner über ihrer Reaktion an diesem Tag

Eigentlich ärgere ich mich bis heute ein bisschen über meine Reaktion. Anstatt die 110 zu wählen rief ich in der Schule, in der ich arbeite, an und bat meine Kollegin den für uns zuständigen Kontaktbereichsbeamten von der Polizei zu informieren. Der hält sich oft bei uns an der Schule auf. Ich gab meinen Standort durch und sagte, dass ich sicher bin, dass gleich etwas Schlimmes passiert. Meine Kollegin versicherte mir, dass sie sich kümmern werde. Ein paar Minuten später rief sie zurück und sagte mir, dass der Beamte nicht da sei, ich aber da, wo ich bin, stehenbleiben solle und die Schulleiterin gleich mit dem Abteilungsleiter käme.

Und Sie haben gewartet?

Ja klar. Bis ich eben einen Schrei hörte, einen ganz fürchterlichen Schrei. "Was machst Du jetzt?", dachte ich, "Gehst Du rein in die Baracke?" Aber was, wenn der eine Waffe hat und erst mir und dann dem Mädchen etwas tut?". Ich war total im Zwiespalt, denn mich hätte ja auch keiner gefunden, wenn ich mich wegbewegt hätte.

War niemand anderes da, der hätte helfen können?

Genau in dem Moment kam ein Mann auf dem Fahrrad, den ich in meiner Aufregung beinahe von seinem Rad gerissen hätte und den ich um Hilfe bat – aber er machte erst keinerlei Anstalten zu helfen. Er sagte nur etwas wie "Geh‘ doch alleine rein mit Deinem Köter!". Dann kam er, wenn auch sehr widerwillig, doch mit. Kaum waren wir an der Baracke, muss uns der Täter allerdings bemerkt haben, die Tür stand einen Spalt offen – und er machte sich seelenruhig aus dem Staub!

Konnten Sie ihn nicht aufhalten?

Ich rief ihm noch zu, dass er stehen bleiben solle. Aber kümmerte mich dann zunächst um die Kleine, die mir weinend in die Arme lief. Ich fragte sie, ob ihr etwas weh tue, aber sie konnte gar nicht antworten, weil sie so sehr geweint hat. Der Radfahrer, ein Kerl wie ein Baum, hätte ihn allerdings locker aufhalten können, tat aber einfach gar nichts! Im Nachhinein stellte sich heraus, dass er stark alkoholisiert war.

Und wann kam die Polizei?

Irgendwann kam meine Chefin mit dem Abteilungsleiter und wir nahmen die Kleine mit in unsere Schule – sie geht auf eine Schule für Lernbehinderte. Die Befragungen der Polizei fanden dann dort statt und die Mutter des Mädchens kam, um sie abzuholen.

Was haben Sie mit dem Preisgeld vor?

Ich musste meine Haushälfte verkaufen und einen Kredit aufnehmen. Den kann ich jetzt tilgen. Und meine beiden Töchter bekommen jeweils 1000 Euro. Die Ältere hat gerade ein Baby bekommen und beginnt im November wieder zu arbeiten, da kommt eine Finanzspritze von Mama bestimmt ganz gelegen. Die Jüngere soll dem natürlich in nichts nachstehen. Beide Töchter und mein Schwiegersohn kommen auch mit zur Preisverleihung.

Wie sind Ihre Gedanken zum Thema Zivilcourage?

Das ist für mich eigentlich gar kein Thema – ich habe ohne zu überlegen die Initiative ergriffen. Man soll sich auf keinen Fall selber in Gefahr bringen. Aber wenn wir alle aufmerksamer durchs Leben gehen und etwas besser aufpassen, das reicht doch schon. Und wenn einem etwas auffällt, dann kann man doch Hilfe rufen und geballt gegen denjenigen vorgehen.

Interview mit Jan Gaetcke

Wie reagierte der Täter nachdem Sie ihn stellten?

Er meinte nur ganz ruhig "Ich würde mich gerne hinsetzen". Darauf sagte ich nur "Nee, Du bleibst genauso hier liegen." Es kamen auch noch vier Passanten vorbei, Männer in Zimmermannsklamotten auf der Walz, die meinten, ich hätte den anderen angegriffen und wollten dazwischen gehen. Ich habe ihnen dann erklärt, dass der so lange liegen bleiben muss bis die Polizei kommt. Der Täter wurde von den Beamten dann in Gewahrsam genommen.

Was war mit dem Opfer?

Als ich zu ihm ging, sah ich, dass er wirklich schwerste Verletzungen hatte. Als er das Taschentuch vom Gesicht nahm, rutschte ein Teil seiner Nase, der abgetrennt worden war, herunter. Ein tiefer Schnitt ging durch die Wange, und seine Hand war vollkommen zerschnitten. Ich war ja auch voll mit seinem Blut. Ich fragte einen Polizisten, ob er eine Mullbinde hätte, damit ich mich säubern könne. Er sagte nur "Schnittverletzungen sehen
immer schlimmer aus, als sie sind."

Würden Sie noch mal genauso reagieren?

Da bin ich vorsichtig, kann ich gar nicht sagen. Ich weiß nur, dass ich bei so einer Situation nicht weggucken kann. Ich halte auch an, wenn ich jemanden mit Warnblinker am Straßenrand sehe und frage, ob alles okay ist. Ich habe schon als kleiner Junge immer Tiere, die ich gefunden hatte, zum Tierarzt gebracht.

Wie war es denn vor Gericht, Sie mussten aussagen?

Ja, ich war bei der Verhandlung. Da habe ich den Täter überhaupt das erste Mal von vorne gesehen. Er sich dann bei mir dafür bedankt, dass ich verhindert habe, dass er zum Mörder wird. Kaum zu glauben – das hat mich sehr überrascht und berührt.

Was haben Sie denn mit dem Preisgeld vor?

Ich hatte mir vor einiger Zeit ein Auto gekauft, das kann ich jetzt abbezahlen, was toll ist. Und ich fahre mit meinem besten Freund nach Argentinien, wo ein Kumpel von uns studiert. Mit meiner Freundin werde ich Kanu fahren gehen, das macht uns sehr viel Spaß. Und natürlich wird meine Mutter, die mich für den Preis vorgeschlagen hat, ganz schick zum
Essen ausgeführt.

Ihre Gedanken zum Thema Zivilcourage?

Ich glaube, viele Leute schreiten nicht ein, weil sie Angst haben. Ich bin aber der Meinung, dass man sich seinen Ängsten stellen muss. Man kann ja nichts falsch machen, Hauptsache man tut etwas. Alles probieren, was geht und was man für sich schafft. Oft reicht es schon, laut zu schreien, um andere aufmerksam zu machen.

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