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Quantum - Das Formatlabor

Wir gehen in Serie!

Quantum ist das Formatlabor des Kleinen Fernsehspiels zur Entwicklung von Serienpiloten und Multimediaprojekten, die inhaltlich, technologisch oder formal neue Wege gehen. 

Die

Comedy-Serie, 2015

(14.06.2016)

Web-Serie, 2016

(16.02.2016)

Mockumentary, 2016

(22.02.2016)

Quantum erforscht Trends, gibt Impulse und versteht sich als Plattform für die Erprobung innovativer Fernseh- und Internet-Formate in verschiedenen Genres und Längen. Nach erfolgreicher Erprobung oder Ausstrahlung werden unsere Formatentwicklungen in anderen Redaktionen der Senderfamilie (ZDF, ZDFneo, ZDFinfo, aber auch ARTE und 3sat) fortgeführt. Wir bieten kreativen Autoren, jungen RegisseurInnen und innovativen Produktionsfirmen die Chance, eigene Formatideen mit uns zu entwickeln und zu realisieren. Das bedeutet viel Freiraum für Originalität, redaktionelle Unterstützung und professionelle Betreuung von der ersten Idee bis zur Sendung.   

Was bisher geschah:

Operation Naked

"Operation Naked": Autor und Regisseur Mario Sixtus bei der Moderation seiner Sendung "Elektrischer Reporter".

Operation Naked: Mario Sixtus in seiner Sendung "Elektrischer Reporter".

Mockumentary, 2016

Facebook, Google und Co. experimentieren seit längerer Zeit mit Softwareprogrammen für Gesichtserkennung, die die Physiognomie menschlicher Gesichter erfassen und mit Daten aus dem Internet verbinden.

Mario Sixtus erzählt die dramatische fiktive Geschichte von Michelle Spark (Sarah-Rebecca Gerstner), der deutschen Entwicklerin einer solchen Datenbrille. Als durch die Nutzung ihrer Erfindung sehr private Geheimnisse eines Bürgers an die Öffentlichkeit gelangen und das für ihn schwere Folgen hat, wird die Sprengkraft dieser neuen Technologie deutlich: Die anfängliche Begeisterung schlägt rasant um in radikale Ablehnung durch Politik und Teile der Gesellschaft. Zu fundamental sind die Veränderungen im Alltag, die die neue Transparenz mit sich bringt, zu groß die Herausforderungen für Politik, Bürokratie und den Rechts-Staat.

Mit "Operation Naked" betritt Mario Sixtus, Regisseur und Autor, formal neue Wege: Der Film wird ausschließlich mit speziell dafür produzierten Ausschnitten aus rund 24 ZDF-Formaten erzählt, die sich zu einem spannenden Drama zusammenfügen. Die dafür notwendigen Szenen wurden gemeinsam mit den ZDF-Moderatoren und Sendungsverantwortlichen eigens gedreht.

Familie Braun

Kai (Vincent Krüger, l.), Lara (Nomie Lane Tucker) und Thomas (Edin Hasanovic)

Kai (Vincent Krüger), Lara (Nomie Lane Tucker) undThomas (Edin Hasanovic).

Dramedy/Web-Serie, 2016

"Familie Braun" ist eine Mini-Serie in 8x6 Minuten, die frech und mit viel Humor mit dem Thema Rechtsradikalismus umgeht.

Kai (Vincent Krüger) und Thomas (Edin Hasanovic) sind Neonazis, Anfang 20 und wohnen gemeinsam in einer WG. Eines Tages steht Lara (Nomie Lane Tucker) vor der Tür. Sie ist sechs Jahre alt und schwarz. Was zunächst wie ein Scherz klingt, ist leider die bittere Wahrheit: Lara ist Thomas' Tochter, von deren Existenz er nicht einmal wusste. Als sich die Tür schließt und Lara ins Wohnzimmer tapst, beginnt für Neonazi Thomas seine ganz persönliche Odyssee.

Das Projekt ist als Web- und TV-Serie entstanden. Neben dem Hauptcast sind einige bekannte Youtuber in kleinen Gastrollen zu sehen, z.B. LeFloid, CuBirds oder die SpaceFrogs. Marti Fischer und Marie Meimberg haben Teile des Soundtracks beigesteuert.

Komm schon!

Vera (Katja Danowski, links) und Michael (Samuel Weiss, rechts) bei einer Therapiestunde in Anettes (Marlene Morreis, Mitte) Praxis.

Marlene Morreis als Therapeutin Anette.

Comedy-Serie, 2015

Im Zentrum der vierteiligen Mini-Serie steht die  junge Paar- und Sexualtherapeutin Anette (Marlene Morreis). Während sie ihren Patienten erfolgreich hilft seelischen Ballast abzuwerfen, stellt sie fest, dass sie selbst lange nicht so frei und unbefangen ist, wie sie es gerne wäre. Hin- und hergerissen zwischen ihrer in jeder Hinsicht freizügigen Mutter Susann (Victoria Trauttmansdorff), ihrem biederen Lebensgefährten Oliver (Thomas Niehaus) und Körpertherapeuten Marc (Anton Pampuschnyy), wird ihr mit jeder Therapie-Sitzung klarer, dass sie gefangen zwischen Herz und Hirn durch ihr Leben wankt. 

"Komm schon!" entstand als Synergieprojekt mit ZDFneo.

Lerchenberg

Billie und Sascha

Satirische Sitcom

1. Staffel (Vier Folgen), 2013

Im Mittelpunkt der Handlung steht die junge ZDF-Redakteurin Billie (Eva Löbau), die innovative Produktionen für den Sender entwickeln möchte. Ihr eigenes Filmprojekt steht kurz vor der Realisierung, doch ihre Vorgesetzte Dr. Wolter (Karin Giegerich) übergibt es der Volontärin Judith (Cornelia Gröschel) und erteilt Billie eine neue Aufgabe: Dem gealterten und in finanziellen Schwierigkeiten steckenden ZDF-Serienstar Sascha Hehn soll sie mit einer neuen Fernsehshow das Comeback ermöglichen. Sie kann mit dem ehemaligen Fernsehstar zunächst überhaupt nichts anfangen und versucht den Auftrag so schnell wie möglich zu erledigen, was sich schwieriger gestaltet als angenommen.

2. Staffel (Vier Folgen), 2015

Diesmal hat TV-Legende und „Traumschiff“-Kapitän Sascha ein neues Ziel vor Augen: Er will Charakterdarsteller werden und rechnet fest mit der Unterstützung von Fernsehredakteurin Billie und von Schauspieler-Kolleginnen und Kollegen wie Iris Berben, Antoine Monot jr. und Stephan Kampwirth. In der ersten "Lerchenberg"-Staffel ist es Sascha nach einigen Irrwegen gelungen, sein Comeback im ZDF zu feiern. Als Kapitän des ZDF-„Traumschiffs“ hört jetzt alles auf sein Kommando, und er darf an die schönsten Strände der Welt schippern. Die Jungredakteurin Billie hingegen wurde zu den Mainzelmännchen strafversetzt. Aber Sascha kehrt zurück und hilft Billie, ihm zu helfen: Er will Charakterdarsteller werden, und zwar der Größte. Und wenn einer wie er das schaffen kann, dann nur hier: im Zweiten Deutschen Fernsehen.

Eichwald, MdB

Sebastian Grube (Leon Ullrich), Hajo Eichwald (Bernhard Schütz), Berndt Engemann (Rainer Reiners)

Sebastian Grube (Leon Ullrich), Hajo Eichwald (Bernhard Schütz), Berndt Engemann (Rainer Reiners).

Polit-Satire, 2015

Im Zentrum der Polit-Satire steht Hajo Eichwald (Bernhard Schütz), seit 30 Jahren Berufspolitiker, der längst irgendwo zwischen Lokal- und Bundespolitik seinen Antrieb für politisches Engagement verloren hat.

In vier Folgen erzählt die Serie von liebenswürdigen und manchmal naiven Arbeitern des Politikbetriebs, die von strengen Fraktionsvorsitzenden, jüngeren Konkurrenten und kritischen Journalisten vor sich her getrieben werden. Dabei wurde nicht auf erfahrene Serienmacher gesetzt, sondern das Projekt in die Hände einer jungen Produktionsfirma und eines jungen Regisseurs gelegt: die Kundschafter Filmproduktion aus Berlin und Regisseur Fabian Möhrke („Millionen“) haben gemeinsam mit dem Erfinder und Autor der Serie, Stefan Stuckmann, als Showrunner eine moderne Vision der politischen Satire realisiert. Schauspielergrößen wie Bernhard Schütz oder Maren Kroymann haben mit viel Spielfreude die deutsche Version einer Working-Place-Comedy im Politik-Umfeld bereichert.

Götter wie wir

Comedy-Serie, 2012

„Götter wie wir“ ist eine sechsteilige Comedy-Serie, in der Inge (Rainer Ewerrien) und Renate (Carsten Strauch) mit den Problemen ihrer eigenen Schöpfung und den Tücken des Alltags zu kämpfen haben. Dass die beiden weiblich und zu zweit sind, mag zunächst ein bisschen irritieren. Aus diesem Grunde hat sich das göttliche Zweigestirn im besten Alter für eine zeitgemäße Öffentlichkeitsarbeit entschieden. In ihrer 15-Minütigen TV Show widmen sich Inge und Renate unverkrampft und unkonventionell jeweils einem großen Thema der Menschheitsgeschichte. Endlich erfahren wir aus erster Hand ALLES über unsere Existenz, die begrenzten Kapazitäten der Hölle, den Klimawandel aus himmlischer Perspektive und vieles mehr. Wenn wir doch bloß nie gefragt hätten…

Ijon Tichy: Raumpilot

Ijon Tichy: Raumpilot - 4. Der futurologische Kongress

Science-Fiction-Satire, 2007

Sechs Folgen lang bestand der tollkühne Raumpilot Ijon Tichy (Oliver Jahn) 2007 in seiner wohnlichen Dreizimmer-Rakete unglaubliche Weltraum-Abenteuer. Mit Erfindungsreichtum, dem Mut des selbsternannten "Held von Kosmos" und seiner widerspenstigen holografischen Assistentin, der "analogen Halluzinellen" (Nora Tschirner) schlug er sich mit Zeitschleifen, futurologischen Kongressen, Kulupen-Jagden und Marsmasern herum. Die in liebevoller Detailarbeit produzierten Filme basieren auf Motiven des polnischen Science-Fiction-Autors Stanislaw Lem.

Die erste Staffel der Science-Fiction-Satire wurde von Quantum entwickelt und 2007 im Kleinen Fernsehspiel ausgestrahlt. Aufgrund des großen Erfolgs beim Publikum (aktive Fans, hohe Abrufe in der ZDF-Mediathek, Deutscher Fernsehpreis 2007) gelang dem Projekt der Transfer ins "große Programm": mit der gleichen Besetzung rund um Oliver Jahn und Nora Tschirner strahlten das ZDF-Hauptprogramm und der Digitalkanal ZDFneo 2011 die zweite Staffel "Ijon Tichy" aus.

Stellmichein!

Stellmichein!  - Heidrun (r.) holt sich Rat bei ihrer Tochter Lydia.

Doku-Soap, 2006

Fünf Menschen mit ganz unterschiedlichen Ansprüchen ans Leben, aber mit einem gemeinsamen Ziel: Ein Job muss her. "Stellmichein!", die erste Doku-Soap mit Zeichentrick, begleitet ihren mitunter recht steinigen Weg ins Berufsleben über mehrere Monate und erzählt dabei mit viel Charme und Einfühlungsvermögen ebenso unterhaltsame wie aufschlussreiche Geschichten über die Welt der Arbeit – aus der Sicht derer, die immer noch hoffen, irgendwann (wieder) dazu zu gehören.
Regisseurin Kathrin Rothe wurde für "Stellmichein!" mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet.

Blind Date: No Script - but Olli und Anke

Taxifahrerin Ruth (Anke Engelke) und Fahrgast Uwe (Olli Dittrich)

Improvisations-Comedy-Reihe, 2000 bis 2005

Sechs Mal schlüpften die beiden Comedians Olli Dietrich und Anke Engelke zwischen 2000 und 2005 in eine vorher festgelegte Rolle, die dem jeweils anderen völlig unbekannt war. Ohne Drehbuch, dafür mit einem Charakterbriefing, das der jeweils andere nicht kannte, trafen die beiden an einem Ort zusammen (Aufzug, Taxi, Bahn-Abteil oder Schulklasse) und improvisierten um die Wette. 2003 wurde das Improvisationsformat mit dem Adolf-Grimme-Preis in Gold und dem Bayerischen Fernsehpreis geehrt.

Die Quotenmacher

Dieter Gorny im Interview

Investigative Dokumentation, 2000

Fernsehquote und Marktanteil bestimmen nahezu alles, was man als Zuschauer im Fernsehen vorgesetzt bekommt. Wie die Hochrechnung aber genau funktioniert, war Quantum einen zweiten Blick wert. Im Film "Die Quotenmacher" (2000) begibt sich der fiktive Detektiv Peter Schmilinsky auf die Spur der Fernsehquotenmessung. Eingebettet in eine fiktionale Rahmenhandlung und mit schauwertig inszenierten Locations kamen Interviewpartner zu Wort, die über das Zustandekommen der Fernsehquote mehr wissen, als allgemein bekannt. Dabei wurde der Film nicht zur Nabelschau, es kamen Leute wie der Schweizer Messgeräteerfinder Matthias Steinmann, ehemalige Panelteilnehmer und Fernsehmacher zu Wort, die auch die umstrittenen Aspekte der "harten Währung" des Fernsehens diskutierten.

Fantastic Voyages: Kosmologie des Musikvideos

PopTheoretiker Kodwo Eshun

Pop-Dokumentationsreihe, 2000 bis 2001

Als sich das Musikvideo kurz vor dem Niedergang der Musikindustrie auf dem Höhepunkt seiner kreativen Blüte befand, seiner budgetären Potenz und seines Einflusses auf die Popkultur, wurde es von Quantum in den Mittelpunkt einer siebenteiligen Reihe gestellt. „Fantastic Voyages“ beleuchtete das Musikvideo als eigenständige Kunstform und als Träger von inhaltlicher, technischer und formaler Innovation.

Mit Hilfe von Regisseuren, Musikern und Wissenschaftlern führte die essayistische Reihe in die Geschichte der ästhetischen und technischen Entwicklung, gab Einblicke in die Produktion und Entstehung und analysierte unterschiedliche Gattungen und Themenfelder wie "Albträume", "Space is the Place" und "Bodyrock". Christoph Dreher, der Autor und Regisseur der Reihe, hat sich unter anderem durch Dokumentationen über zeitgenössische Musikszenen und die Geschichte der Popkultur international einen Namen gemacht. Für Realisation und Schnitt war die Hamburger Videokünstlerin Rotraut Pape verantwortlich. "Fantastic Voyages" nahm bei zahlreichen Festivals teil und lief auch im australischen, tschechischen und georgischen Fernsehen.

Neben "Fantastic Voyages" gab Quantum noch zwei weitere Dokumentationsreihen in Auftrag, die sich mit Popmusik beschäftigten: "Pop Odyssey" (befasste sich mit markanten Phänomenen der Pop-History) und "Lost in Music".

Fernsehzauber: Aktenzeichen XY ungelöst

Fernsehzauber: Aktenzeichen XY ungelöst

TV-Kult-Dokumentation, 1999

Es gibt kaum eine Sendung im deutschen Sprachraum, die sich so ins kollektive Bewusstsein eingegraben hat, wie "Aktenzeichen XY ungelöst". Quantum stellte aus diesem Grund bereits 1999 das Format, seine Macher und vor allem seine Zuschauer in den Mittelpunkt eines Piloten, der sich mit der Wirkung und den Hintergründen von Klassikern des deutschen Fernsehens beschäftigen sollte.

Seit 1967 prägt "Aktenzeichen XY" in seiner Mischung aus realem Grauen und dem Versuch der Verbrechensbekämpfung das deutsche Fernsehen. "Fernsehzauber" holte die Zuschauer vor die Kamera und ging den Ursachen der Faszination nach. Niemand, der nach einer Sendung nicht einmal unters Bett geschaut hätte.

Zwischen Kult und Trauma: Unmengen von Archivmaterial und Interviews mit Machern, Zuschauern, Kritikern und Zeitgenossen des Erfinders und langjährigen Moderators Eduard Zimmermann portraitieren eine Sendereihe, die noch immer enorm erfolgreich im deutschen Fernsehen läuft.

Deckname Strack

Günter Strack als Rechtsanwalt Dr. Renz

Fake-Biographie, 1995

150 Stunden Filmmaterial hat der Autor und Regisseur Carl Ludwig Rettinger gesichtet, bevor er daraus als Collage ohne zusätzlichen Dreh den skurrilen Agententhriller "Deckname Strack" montierte. Nach Ansicht des Films besteht kein Zweifel mehr: Günter Strack, einer der bekanntesten deutschen Schauspieler, war in Wahrheit ein gerissener Agent, der ständig seine Rollen und Identitäten wechselte, um den Westen zu sabotieren - vom Anwalt bis zum Bischof. Als Erzähler und Kronzeuge fungiert Detektiv Matula (Claus Theo Gärtner), der Strack-Partner aus der ZDF-Serie "Ein Fall für Zwei". Der Erzähltext und die Kunstfertigkeit des Schnitts entlocken den ausgewählten Filmsequenzen eine ganz neue „Wahrheit“. Entstanden ist ein ironischer Parforceritt durch 30 Jahre Fernsehgeschichte und nicht zuletzt: eine Verbeugung vor einem großen, vielseitigen Schauspieler. „Deckname Strack“ war der Pilotfilm einer geplanten Reihe „Fernseh-Legenden" im Auftrag der quantum-Werkstatt und wurde im ZDF und auf 3sat gesendet.

Lost in Music

Eric "IQ" Gray, amerikanische Hip Hop-Koryphäe in Hamburg

Pop-Dokumentationsreihe, 1992 bis 1999

Mit "Lost in Music" begann Quantum Anfang der 90er Jahre neue Musikströmungen zu erforschen und holte deren Akteure vor die Kamera. Damals waren sie teilweise noch jung und unbekannt, die Pioniere von Techno, Hip Hop, Reggae, Metal, Electronic, Drum & Bass, heute haben viele den Durchbruch erreicht. Die verschiedenen Sendungen fanden jeweils einen eigenen Stil und eine adäquate Erzählweise für die Welt, die sie von innen heraus beschrieben. Sie ließen alleine die Akteure sprechen und widmeten sich konsequent den Wurzeln, Ausdrucksformen und Spielarten der jeweiligen Szene.
"Lost in Music" wurde im ZDF, bei ARTE und auf 3sat ausgestrahlt und mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet.

Neben "Lost in Music" entwickelte Quantum noch zwei weitere Dokumentationsreihen, die sich mit Popmusik beschäftigten: "Pop Odyssey" (befasste sich mit markanten Phänomenen der Pop History) und "Fantastic Voyages".

Projekt-Einreichungen

Wir suchen Formatideen, die es noch nicht gibt! Konzepte und Exposés können laufend eingereicht werden und sollten durch künstlerische Lebensläufe und aussagekräftige Arbeitsproben ergänzt werden. Die Quantum-Redaktion trifft sich regelmäßig, um eingereichte Projektvorschläge zu besprechen und eigene Konzepte zu entwickeln. Wir vergeben Entwicklungsaufträge und finanzieren Pilotfolgen. Originalität ist dabei ebenso wichtig wie die Aussicht auf mögliche Fortsetzung innerhalb der Senderfamilie.

Geschichte 

Das Formatlabor Quantum gibt es seit 1989. Hier wurden Magazinsendungen wie das Frauen-Nachrichtenmagazin "Nova" oder die vielbeachtete Musikreihe "Lost in Music" entwickelt, mit "Fantastic Voyages" dem künstlerisch avancierten Musikclip ein Forum gegeben, der erste deutsche Spielfilm ("Unter dem Berg", 1992) in HDTV-Norm realisiert und mit den webcamnights.tv ein neues multimediales ZDF-Nachtprogramm aus der Taufe gehoben. Auch das Konzept der ARTE-Themenabende geht auf Quantum zurück.

Preise und Auszeichnungen

Erfolgreiche Projekte der letzten Jahre waren "Blind-Date" (Grimme-Preis 2003), "Stellmichein!" (Grimme-Preis 2007) und "Ijon Tichy – Raumpilot" (Deutscher Fernsehpreis 2007). Die zweite Staffel wurde Ende 2011 auf ZDFneo und im ZDF gesendet und für den Grimme-Preis nominiert. Die Serie "Götter wie wir" erhielt 2013 den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie „Beste Comedy“ und den Hessischen Fernsehpreis 2013 für die „herausragende schauspielerische Leistung im Ensemble“. 2014 wurde die zum 50. Geburtstag des ZDF produzierte satirische Sitcom "Lerchenberg" mit Sascha Hehn in der Hauptrolle mit dem Nachwuchsförderpreis Bayerischer Fernsehpreis ausgezeichnet.

18.04.2012

Kontakt

Koordination

Das Quantum-Team Lucas Schmidt und Lucia Haslauer

Lucia Haslauer

Haslauer.L@zdf.de

Lucas Schmidt

Schmidt.L@zdf.de

Postadresse

ZDF
Das kleine Fernsehspiel/Quantum
55100 Mainz

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