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Traumwohnung in der Traumstadt (1)
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San Francisco, Singapur und Moskau
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Traumwohnung in der Traumstadt (2)
Traumwohnung in der Traumstadt (1)
Traumwohnung in der Traumstadt
Von Iris Bettray und Harald Hamm
Die vierköpfige Familie Marg und ihre Hündin Mila aus Alheim bei Kassel zieht es ins fast 10.000 Kilometer entfernte San Francisco. Vater Jochen hat dort einen Top-Job bekommen. Er soll die Dependance einer Solarfirma im prosperierenden Silicon Valley aufbauen. Durch ihr Eigenheim mit Garten in Deutschland ist die Familie verwöhnt. In den USA will sie deshalb auf nichts verzichten.Jochen und seine Frau Marion wünschen sich ein richtig klassisches viktorianisches Haus. Der 15-jährige Joshua und sein neunjähriger Bruder Lorenz hätten es dagegen gerne ganz modern. Egal wie sie sich entscheiden, wer hier standesgemäß wohnen will, braucht das nötige "Kleingeld". Zudem benötigen sie ein voll möbliertes Haus, da sie erst einmal nur für ein Jahr an die Pazifikküste ziehen wollen. Hündin Mila wird bei der Suche nach dem passenden Eigenheim fast zum Stolperstein.
Lärmende Baustelle Singapur
Sören und seine Freundin Katharina wollen von Mannheim nach Singapur ziehen. Doch dafür müssen sie erst einmal eine Wohnung in der Fünf-Millionen-Metropole finden. Keine leichte Aufgabe in einer der teuersten Städte der Welt, denn nicht nur ihr Budget ist begrenzt, auch die Zeit ist knapp. Nur drei Tage haben der Manager und seine Freundin Zeit für die Suche. Danach müssen die beiden zurück nach Deutschland.Sören Pohlmann ist Experte für Palettensicherungssysteme. Für seine Firma soll der 31-Jährige eine Dependance in Singapur aufbauen. Die 30-jährige Katharina begleitet ihren Freund und hat dafür ihre feste Stelle als Personalmanagerin bei einer großen Firma in Mannheim aufgegeben. Nach Singapur geht sie ohne die Aussicht auf einen Job, aber mit der Hoffnung, vor Ort etwas zu finden. Das Paar sucht eine Drei- bis Vier-Zimmerwohnung. Die soll möglichst zentral, aber ruhig liegen und um die 100 Quadratmeter groß sein. Doch da in Singapur an jeder Ecke gebaut wird, sind erschwingliche und ruhig gelegene Wohnungen Mangelware. Und Sören und Katharina müssen feststellen, dass das Lärmempfinden von Asiaten zum Teil ganz anders ist als ihr eigenes.
Schwierige Suche in Europas größter Stadt
Götz Ehrenpford, Manager eines japanischen Werkzeugmaschinenherstellers, arbeitet schon seit einigen Monaten in der russischen Metropole Moskau. Bisher hat der 47-Jährige im Hotel gewohnt. Vor lauter Arbeit ist der Hamburger noch nicht dazu gekommen, eine Wohnung zu suchen. Doch jetzt möchte seine Frau mit dem acht Monate alten Sohn ihrem Mann nach Moskau folgen.Mitten im russischen Winter macht sich der Manager endlich auf, eine geeignete Wohnung für sich und seine kleine Familie zu finden. Aber er lernt schnell, dass man hier in Sachen Wohnstandard nicht mit deutschen Maßstäben messen darf. Entweder sind die Preise viel zu hoch oder die hygienischen Verhältnisse lassen zu wünschen übrig; entweder ist die Lage problematisch oder die Wohnung einfach zu klein. Hinzu kommt, dass in der russischen Metropole vernünftige Wohnungen ihren Besitzer oft innerhalb eines Tages wechseln.


