Die Bandbreite seines Könnens zeigte er unter anderem als Professor Higgins in "Pygmalion", als Macheath in der "Dreigroschenoper" und als Faust in "Faust I" und "Faust II". Dann zog es ihn auch ans Kabarett, und die "Leipziger Pfeffermühle" wurde die neue Heimat für den politisch engagierten Schauspieler. Während eines "Auslands-Gastspiels" im September 1989 nutzte er die Gelegenheit, sich zu verändern und ging ans Theater der Stadt Heidelberg.
Hochkarätige Fernsehproduktionen
Bereits in der ehemaligen DDR hatte Peer Jäger vereinzelt Ausflüge zum Film unternommen, seinen Durchbruch vor der Kamera erlebte er aber erst im gesamtdeutschen Film und Fernsehen. Bald schon kamen namhafte Regisseure wie Max Färberböck, Hajo Gies, Joseph Vilsmaier, Matti Geschonneck oder Sönke Wortmann auf ihn zu, um ihn in hochkarätigen Fernsehproduktionen wie "Schlafende Hunde" (ZDF 1992), "Der rote Schakal" (ZDF 1997), "Späte Rache" (ZDF 2001) und Kinofilmen wie "Marlene" (2000), "Aimee und Jaguar" (1999), "Das Wunder von Bern" (2003) und "Free Rainer" (2007) zu besetzen.Dem Theater ist er weiter treu. Er ist - immer wenn es seine Zeit erlaubt - unter anderem in Berlin am Theater zu sehen. Seine Stimme leiht der Schauspieler auch Lesungen, Hörbüchern und Hörspielproduktionen.

