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Notlandung in den Alpen
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Die Bergrettung in Originalbildern
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Bergung mit dem Storch
Notlandung in den Alpen
Das Verschwinden der Maschine mit hochrangigen Militärs an Bord veranlasst die Amerikaner zur größten Suchaktion seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Aber gesucht wird im falschen Gebiet, denn der Pilot ist wegen schlechten Wetters vom Kurs abgekommen und ohne es zu merken in den derzeit verbotenen Schweizer Luftraum eingedrungen.
Blindflug durch die Alpen
Dort ist es nach einem dramatischen Blindflug durch die Berggipfel der Schweizer Alpen zur Bruchlandung auf dem Gauligletscher im Berner Oberland gekommen. Wie durch ein Wunder überleben alle zwölf Passagiere und Besatzungsmitglieder. Aber viele sind schwer verletzt, und es ist klar, wenn nicht bald Hilfe kommt, werden sie nicht durchhalten. Der Pilot setzt einen Notruf ab, doch nach dem Irrflug weiß er nicht, wo er sich befindet. Der Kommandant des nicht weit entfernt liegenden Schweizer Militärflughafens Meiringen fängt den Notruf auf. Die gute Verständlichkeit verrät ihm, dass die Maschine oben auf Schweizer Gebiet liegen muss. Doch seine Vorgesetzten verpflichten ihn zu Stillschweigen. Das Verhältnis zwischen Amerikanern und Schweizern ist höchst angespannt, weil die Amerikaner der Schweiz Kollaboration mit den Deutschen im Zweiten Weltkrieg vorwerfen.Suche nach der Absturzstelle
Erst nach vier Tagen sichtet ein US-amerikanisches Suchflugzeug zufällig die tatsächliche Absturzstelle. Nach Verhandlungen erhalten die Amerikaner von den Schweizern die Genehmigung, mit schwerem Gerät auf Schweizer Gebiet zu kommen. Doch ihr Vorhaben, mit Panzern, Jeeps und Snow-Cats zur Absturzstelle hoch in den Bergen zu gelangen, ist zum kläglichen Scheitern verurteilt.Kurz entschlossen übernehmen die Schweizer die Führung und stoßen unter widrigsten Bedingungen mit einfachster Ausrüstung zu den Abgestürzten vor. Aber dann wird klar, dass der Abstieg mit den Schwerverletzten unmöglich ist.
Spektakuläre Rettung
Da entschließen sich die Schweizer dazu, ein streng gehütetes Geheimnis zu lüften. Unbemerkt hatten sie als die Ersten in der Welt Kufen für ein Kleinflugzeug, einen "Fieseler Storch" entwickelt, um auf Schneefeldern starten und landen zu können. Damit wagt der Flughafenkommandant Viktor Hug eine spektakuläre Rettungsaktion. Und sie gelingt. Alle Abgestürzten werden mit mehreren Flügen in Sicherheit gebracht.Die Meisterlandung am Gauligletscher
Im Winter 1944/ 45 üben Piloten der Schweizer Luftwaffe auf dem Fliegerschießplatz Ebenfluh-Axalp mit ihren "Fieseler Störchen" Starts und Landungen im Tiefschnee auf über 2300 Meter Höhe. Kastenfömige Schneekufen am Fahrgestell erweisen sich bei der Landung als günstig. Sie verkürzen den Landeweg, doch beim Start bilden anhaftender Schnee und Eis eine unberechenbare Gefahr. Hauptmann Hug und Bodenmechaniker unter Feldwebel Hans Hutter finden eine Lösung: Hilfsschier, die unter Räder und Kufen geschoben und nach dem Start ausgeklinkt werden können. Nach mehr als 200 Starts und Landungen beherrschen die Piloten um Victor Hug die Methode sicher. Ihr Meisterstück leisten Victor Hug und Psta Hitz bei der Rettungsaktion auf dem Gauligletscher.
Sendungsinformationen
Film von Marc Brasse, Kristina Karrer und Patricia Wagner
TV-Redaktion: Günter Myrell
Online-Redaktion: Michael Büsselberg, Björn Raddatz, Sonja Roy


