von Georg Döller
Pünktlich vor EM und Olympia locken die Elektronikmärkte mit den neusten Modellen. Die Werbung ist voller Angebote – aber auch voller Fachbegriffe. Auf was muss man beim Kauf achten? Was ist wichtig: 3D, HD, Sound, Internet oder Bildgröße? Thomas Rau, Ressorleiter Hardware PC-Welt, beantwortet die wichtigsten Fragen.Fragen und Antworten
Was muss man bei der 3D-Technik beachten?
Kann man die Bildqualität im Laden prüfen?
Wie stellt man seinen Fernseher am besten ein?
Gibt es Unterschiede bei der Bildqualität?
Welche Bildschirmgröße macht Sinn?
Gibt es Unterschiede bei der Bedienung?
Welche Schnittstellen sollte ein TV-Gerät haben?
LCD oder Plasma?
Gibt es Unterschiede beim Stromverbrauch?
Was ist vom Energie-Label für Fernseher zu halten?
Wie "smart" sind die modernen Fernseher?
Was gibt es beim USB-Recording zu beachten?
Wie kommen die TV-Geräte ins Internet?
3D als Kaufargument?
3D ist momentan der Verkaufs-Köder im Handel. Was im Kino funktioniert, soll zukünftig im Wohnzimmer faszinieren. Bei neuen Geräten ab 700 Euro ist die 3D-Technik längstin der Regel auch Standard, man kommt also gar nicht mehr daran vorbei. Aber auch hier muss der Kunde ganz genau hinsehen, denn nicht nur die Brillen-Technik ist entscheidend, sondern auch mögliche Zusatzkosten: Nämlich dann, wenn man die 3D-Brillen erst noch extra kaufen muss. Oder, der Wunschfilm erst einmal an eine bestimmte Hersteller-Marke gebunden ist. Außerdem ist 3D für den kommenden Sportsommer nicht entscheidend: Nur wenige Events werden hierzulande in 3D übertragen. Tipp: 3D ist derzeit nur etwas für Technik-Begeisterte.Test der PC-Welt
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Die PC-Welt hat in der Ausgabe 7/2012 sieben aktuelle Fernseher zwischen 40 und 47 Zoll Größe getestet. Alle Modelle haben Internet und 3D an Bord, kosten zwischen 1000 und 2100 Euro (UVP).
Testsieger ist der brandneue LCD-TV UE46ES8090 von Samsung. Bildqualität und technische Ausstattung überzeugen – Gestensteuerung inklusive. Dafür ist der Preis deftig: rund 2100 Euro laut Hersteller.
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Die beste Bildqualität liefert der Plasma TX-P42GT50E von Panasonic. Kontrast, Farben und Schärfe sind für rund 1300 Euro top. Der Panasonic ist aber auch der Stromfresser im Testfeld.
Der Preisleistungssieger kommt von Philips. Für 1000 Euro gibt es den 40PFL5507K, der Stromsparer im Testfeld. Die Experten der PC-Welt bemängeln aber leichte Schwächen beim Sehen von Fernseh-, DVD- und 3D-Programmen.Alle weiteren Test-Geräte gibt es in der Ausgabe 7/2012 der PC-Welt.
Empfangsart prüfen
In der Regel werden neue Modelle immer mit einem Triple-Tuner verkauft. Das heißt: weder für DVB-T oder Kabelanschluss noch Satelliten-Empfang braucht es ein zusätzliches Gerät. Aber Achtung: Die Bildqualität variiert bei den verschiedenen Empfangsarten. Durch die geringen Bandbreite gibt es bei DVB-T das qualitativ schlechteste Bild. Das Niveau liegt unter dem "normalen" Fernsehen in Standardauflösung (SD). Wer auf DVB-T angewiesen ist, sollte vor dem Kauf, am besten im Laden selbst beurteilen, ob die Bildqualität wirklich ausreicht.Formatvielfalt
576i/25: "Standard-Fernsehen" (SDTV): Es arbeitet mit 576 Zeilen im interlaced Abtastformat und mit 25 Vollbildern pro Sekunde, die sich aber aus 50 Halbbildern zusammensetzen.
1080i/25: "Hochauflösendes Fernsehen" (HDTV) mit 1080 Zeilen im interlaced Abtastformat und 25 Vollbildern pro Sekunde, die sich aber aus 50 Halbbildern zusammensetzen. 720p/50 "Hochauflösendes Fernsehen" (HDTV) mit 720 Zeilen im progressiven Abtastformat und 50 Vollbildern pro Sekunde.
1080p/24: HDTV mit 1080 Zeilen im progressiven Abtastformat und 24 Vollbildern pro Sekunde - das entspricht einem Kinofilm.


