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Die ganze Sendung
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Bilderserie
Dreharbeiten im Senegal
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Im Netz der Freibeuter
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Bildfamilie
Die Plünderung der Ozeane
Räuber der Meere
Kurzversion der Dokumentation
Übervolles Netz eines Fischtrawlers
von Winfried Schnurbus
Ein dunkler, mächtiger Schatten schiebt sich aus dem dicken abendlichen Nebel über dem Atlantik. "Helen Mary" prangt in fetten weißen Lettern auf dem Bug, die Flagge am Heck ist schwarz-rot-gold. 300 Meter lang ist das Netz, das der Megatrawler wenig später gemächlich an Bord zieht. Prall gefüllt mit silbrig glänzendem Fisch droht es unter der Last zu bersten. Solche Beutezüge will Iris Menn von Greenpeace verhindern. "Ich bin hier, um die Ozeane zu schützen", sagt sie. "planet e." begleitet die Meeresbiologin in die fischreichen Gründe vor Mauretanien und dem Senegal.Sendezeit
planet e.: Räuber der Meere
Sonntag, 3.6.2012 um 13.30 Uhr
Maria Damanaki, EU Fischerei-Kommissarin
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"Ich gebe zu, wir sind nach Afrika gegangen, haben deren Fisch genommen, und jetzt gibt es dort für die Einheimischen keinen Fisch mehr. Nun müssen wir - wie soll ich sagen - den dort angerichteten Schaden heilen, die Lage verbessern."
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"Unsere Fangregeln sind nicht die besten, aber die illegalen Fischer haben gar keine Regeln. Das illegale Fischen ist unser Hauptproblem. Dreißig, ja fünfzig Prozent des Fischs, der auf unsere Tische kommt, sind illegal gefangen. Das müssen wir angehen."
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"Illegales Fischen zeigt, dass die Fischerei kaum zu kontrollieren ist. Manchmal hat man zum Beispiel ein koreanisches Schiff mit einem spanischen Kapitän und einer Mannschaft von den Philippinen. Die fischen im indischen Ozean und bringen den Fang dann auf die Kanaren. Das gibt eine kleine Vorstellung, wie schwierig es ist. Dann wird der Fisch vielleicht noch in Spanien verarbeitet und in Deutschland verkauft."
Die Räuber der Meere
Ein Film von Winfried Schnurbus
Kamera: Andreas Buhrow
Schnitt: Barbara Bialas
Redaktion: Andreas Ewels
Leitung: Volker Angres


