Ein Hund in Ermita de San Jose
Julia Essers hat in ihrem Kommentar zu diesem Blog auf die Tiere entlang des Jakobsweges aufmerksam gemacht. Das nehme ich mal zum Anlass, ein paar Tiere zu zeigen, die mir begegnet sind (abgesehen von den Schmetterlingen, die sich irgendwie schwer fotografieren lassen).
Das Titelfoto zeigt einen Hund in Ermita de San Jose, kurz hinter Rabanal. Nein, er ist nicht tot. Er schläft nur.
Ein weiterer Hund. Isis heißt sie und gehört zu den Aussteigern in der Schutzhütte von Manjarin. Hape Kerkeling hatte die Hippies hier kritisiert für die Art, wie sie ihren Hund behandelt hatten. Diese Hündin scheint ganz gut ernährt - trotzdem frisst sie den Keks, den Jan ihr anbietet. Verdächtig.

Zu dem Esel in La Faba gehört eigentlich noch ein Pferd. Aber das ging nicht mehr drauf, sonst hätte ich dem Esel die Ohren abschneiden müssen (nur bei der Wahl des Bildausschnitts natürlich).
Dieses Pferd steht angebunden vor dem Ortsausgang von Triacastela an der Straße nach Samos.
Und diese Störche standen auf einem Feld bei Lastres (ebenfalls auf dem Weg nach Samos). Ähnlich wie die Schmetterlinge lassen sich auch Störche schwer fotografieren. Nein, sie fliegen nicht auf, aber mir ging es mit meinem professionellen Handy-Fotoapparat so: Ich pirsche mich nach Tierfilmer-Art vorsichtig heran. Sie pirschen sich vorsichtig zurück. Und da capo. Also sind sie auf dem Foto nur als kleine schwarzweiße Flecken auf einer grünen Wiese erkennbar (sie wollten es halt nicht anders).
Die Behandlung von Tieren in Spanien im Allgemeinen und auf dem Jakobsweg im Besonderen wäre sicher ein eigenes Thema für eine Reportagereise. Und ich glaube, wir wären alle nur zu gerne bereit dazu. Allerdings sind wir im Moment mit Pilgern beschäftigt und mit unseren Füßen (zumindest meine schmerzen allmählich). Dabei fällt mir ein: Liebe Tier- und Jakobsfreunde - aus was besteht eigentlich Hirschtalg?