Urban Priol ist einer der erfolgreichsten Kabarettisten der letzten Jahre - das beweisen nicht nur seine meist ausverkauften Live-Auftritte. Auch die Kritiker sind begeistert vom intelligenten Spott des Mannes mit der extravaganten Frisur und überhäufen ihn mit Preisen. So ist der gebürtige Aschaffenburger unter anderem Träger des bayerischen, nordrhein-westfälischen und Deutschen Kabarettpreises.
Nach dem erfolgreichen Bestehen des Abiturs (Priol: "Das Lehrerkollegium atmete auf") zog es Urban Priol schon bald auf die Bühne. 1982 trat er erstmals als Kabarettist öffentlich auf, zunächst gemeinsam mit dem "Bockshorn Ensemble" und anderen Kollegen. Schon bald wurden Publikum und Medien auf ihn aufmerksam - 1986 erhielt er als Nachwuchskünstler seinen ersten Kabarettpreis, das "Passauer Scharfrichterbeil". Ein wichtiger Schritt in seiner Karriere war 1988 die Eröffnung seiner ersten eigenen Kleinkunstbühne, die "Kochsmühle" in Obernburg am Main.
Nach mehreren Ensemble-Programmen debütierte Urban Priol 1995 mit seinem ersten Soloprogramm "Köpfe im Kopf". Drei Jahre später eröffnete er die zweite Kleinkunstbühne, seinen "Hofgarten" in Aschaffenburg. Im Jahr 2000 wurde Priol mit dem "Deutschen Kleinkunstpreis", dem wohl renommiertesten Kabarett-Preis, ausgezeichnet. In den Folgejahren begeisterte er mit seinen Programmen "Alles muss raus!", "Täglich frisch", "Tür zu!" und "Tilt - der Jahresrückblick", ein stetig wachsendes Live-Publikum.
Zahlreiche Auftritte im Fernsehen - so unter anderem im "Scheibenwischer", bei den "Mitternachtsspitzen" und bei 3sat - haben seine Popularität noch gesteigert. Am 23. Januar startet im ZDF um 22,15 Uhr nun seine neue Sendung: Gemeinsam mit Georg Schramm informiert er die Zuschauer über "Neues aus der Anstalt" - aus dem Foyer einer psychiatrischen Tagesklinik betrachten die beiden Kabarettisten live die nationale und internationale Politik.
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