Erika Skrotzki wurde 1949 in Wiesbaden geboren. Sie absolvierte zunächst eine Ausbildung zur Kosmetikerin. In Frankfurt/Main begann sie auf der Hochschule für Musik mit dem Schauspielunterricht. Eine dreijährige Schauspielausbildung absolvierte sie von 1970 bis 1973 an der Max-Reinhard-Schule in Berlin.
In Berlin startete auch ihre Fernsehkarriere im Sommer 1973 mit den Dreharbeiten zum Berliner Arbeiterfilm "Lohn und Liebe", den Marianne Lüdcke gemeinsam mit Regina Ziegler realisiert hat. Es folgten Rollen in vielen Fernsehfilmen wie in dem ZDF-Dokumentarspiel "Die Geschichte der Susanna Margaretha Brandt" (1977) und den Literaturverfilmungen "Der eiserne Gustav" (1979) und "Die beiden Freundinnen" (1978) sowie zahlreichen Reihen und Serien.
Auch am "Grips-Theater" spielte sie und gehörte dort in den 1970er Jahren zu den ersten "Grips-Kindern". Als Anerkennung ihrer Arbeit im Fernsehen bekam sie vom Verband der deutschen Film- und Fernsehregisseure den "Chaplin-Schuh" als beste Schauspielerin 1979 zusammen mit Bruno Ganz als bestem Schauspieler.
Ab 1984 trat sie mit zwei eigenen Programmen als Diseuse auf und tingelte mit dem Pianisten Jim Schar und eigenen Liedern jahrelang durch die Städte, wo sie unter anderem an der Alten Oper Frankfurt, im TAT und an der Freien Volksbühne Berlin gastierte. Erika Skrotzki spielt auch immer noch Theater, ist engagiert am Schauspielhaus Bochum und Frankfurt sowie an weiteren Bühnen.