Was für ein Stress für die Wahlkämpfer und ihre Helfer! In normalen Wahlkämpfen haben die Parteien monatelang Zeit dafür. Aber was ist dieser Tage schon normal im Saarland? Wahlkampf im Schnelldurchgang, in nicht mehr als 60 Tagen, ist angesagt. [mehr]
Die Euphorie der Eröffnungsreden ist verflogen: Ernüchterung und Verunsicherung macht sich breit in der hessischen Landespolitik, seit die neue Landebahn am 21. Oktober in Betrieb gegangen ist. Das Ausmaß der Protestwelle hat alle überrascht. [mehr]
2012 wird kein Superwahljahr. Nur die Bürger in Schleswig-Holstein sind in diesem Jahr gefragt. Am 6. Mai wird gewählt, eine vorgezogene Landtagswahl, vom Landesverfassungsgericht auf den Weg gebracht wegen Unstimmigkeiten im bisherigen Wahlrecht. [mehr]
Was so ein Parteitag alles auslösen kann - bisher hatte man nur die "Stones" und ein wenig Gabriel auf dem Radar, aber nun schiebt sich ganz still und heimlich Hannelore Kraft ins Rampenlicht. Zufall? Mitnichten. [mehr]
Klaus Wowereit ist für eine dritte Amtszeit als Regierender Bürgermeister von Berlin gewählt worden. 75 Stimmen waren zur Wahl nötig, bekommen hat er 84. Wieder haben ihm Stimmen aus dem Regierungslager gefehlt wie schon vor fünf Jahren. [mehr]
In fünf Jahren, sagt Kurt Beck, ist der Nürburgring ein Erfolg. Ende gut - alles gut. Doch zurzeit spricht vieles dafür, dass es dieses Happy End nicht geben wird, weder in fünf Jahren, noch überhaupt.
Finanzminister ist das wichtigste Ressort in Bayern. Mit seinem gesunden Haushalt dominiert der Freistaat den Länderfinanzausgleich. Ein Amt mit bundesweiter Wirkung. Jetzt ist Markus Söder in diesem stolzen und traditionsreichen Haus eingezogen.
Seit Beginn seiner Amtszeit quält sich das grün-rote Bündnis in Baden-Württemberg wegen der Hängepartie um den Tiefbahnhof in Stuttgart. Die neue Koalition konnte die historische Niederlage der CDU bei der Landtagswahl im März nur kurz genießen.
Sie sind schon zusammengekommen, die neuen Koalitionäre. SPD und CDU trafen sich im Roten Rathaus und alle Beteiligten strahlten zu Beginn der Verhandlungen. Ganz so, als ob sich hier zwei zusammen tun, die zusammen gehören.
Parlament übergangen: Dem ehemaligen Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Stefan Mappus, und Ex-Finanzminister Willi Stächele wird vorgeworfen, durch den Kauf von EnBW-Aktien gegen die Landesverfassung verstoßen zu haben.
Was für eine Überraschung: Der CSU-Querdenker und EURO-Gegner Peter Gauweiler kandidiert für den Job des Partei-Vizes auf dem Parteitag am 7. und 8. Oktober. Das bringt nicht nur die Parteitags-Regie durcheinander.
Zug um Zug hat Erwin Sellering seinen fulminanten Wahlerfolg vom 4. September in den letzten Tagen noch ausbauen können. Sellering hat das Spiel gewonnen. Beide Verhandlungspartner für eine Regierungskoalition - Linke und CDU sind Verlierer.
In Berlin wird dieser Tage ein Gesetz gemacht, um die letzten 47 ehemaligen hauptamtlichen MfS-Mitarbeiter aus der Stasi-Unterlagen-Behörde versetzen zu können. In Brandenburg dagegen ringt man mit der Vergangenheit und kommt zu keiner klaren Linie.
Sie wissen ganz genau, mit wem sie es zu tun haben. Die Sozialdemokraten kennen beide Verhandlungspartner gut. Sowohl mit den Linken wie auch mit den Christdemokraten haben sie das Land regiert, dabei stets die Richtung und den Schritt vorgegeben.
Wir sind es gewohnt, dass Nachrichten vom Arbeitsmarkt Ostdeutschlands deprimieren. Mehr Schatten als Licht: Abbau, Entlassungen, Hartz IV. Doch Licht verdrängt die Schatten, und die Regionen in Ostdeutschland differenzieren sich weiter aus.
Am 18. September wählen die Berliner das Abgeordnetenhaus. Jetzt heizen die brennenden Autos den Wahlkampf an. In den letzten zwei Wochen gingen beinahe jede Nacht Fahrzeuge in Flammen auf. Senat und Polizei haben keine Lösung für das Problem.
Die erste 100-Tage-Etappe der rot-grünen Koalition in Mainz geht zu Ende. Besonders der Konflikt um die Sparpläne im Justizbereich bescherten Deutschlands dienstältestem Ministerpräsident Kurt Beck und seiner Landesregierung einen turbulenten Start.
Der Zeitpunkt ist nicht zufällig gewählt. Die beiden SPD-Spitzen weilen im Auslandsurlaub, da erklärt mehr als überraschend früh Münchens Oberbürgermeister Christian Ude, er könne sich die Spitzenkandidatur gegen Horst Seehofer vorstellen.
Video AKK - an dieses Kürzel wird man sich gewöhnen müssen. Es steht für Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) - am 10. August wird sie aller Voraussicht nach zur Ministerpräsidentin des Saarlands gewählt.
Seit 100 Tagen führt CDU-Ministerpräsident Reiner Haseloff in Sachsen-Anhalt eine schwarz-rote Koalition. Und er ist pünktlich bundesweit in den Schlagzeilen. Allerdings nicht etwa wegen bemerkenswerter politischer Konzepte.
Video Die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus am 18. September verspricht spannend zu werden. Sowohl für den Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) als auch für seine Herausforderin von den Grünen, Renate Künast, geht es um Hopp oder Top.
Video Ein Jahr ist die rot-grüne Minderheitsregierung im Amt und scheint erstaunlich stabil. In langem Hin und Her um die Schicksalsfrage Haushalt drohte die Opposition gar mit Neuwahlen. Davon will jetzt keiner mehr etwas wissen.
"Niedersachsen - einmalig vielseitig". Unter diesem Motto geht David McAllister (CDU) im Juli zum ersten Mal als Ministerpräsident auf Sommerreise durch "sein" Bundesland. Ein gutes Jahr, nachdem ihn der Landtag in Hannover gewählt hat.
Zurzeit findet in der CSU die bisher radikalste Kurskorrektur statt. Bayern, mit 58 Prozent Strom aus Kernenergie, war in Sachen Atomkraft immer weit vorne. Für Seehofer und Söder ist seit dem Atomunfall in Fukushima nichts mehr wie vorher.
Mangelnde Konfliktfreudigkeit kann man Olaf Scholz nicht vorwerfen. Seit drei Monaten ist er Hamburgs Erster Bürgermeister. Sein Versprechen: "Ordentliches Regierungshandwerk". Was er darunter versteht? Sparen und noch mal sparen!
Wegen drohender Haushaltsnotlage muss Schleswig-Holstein bis zum Herbst ein auf fünf Jahre veranschlagtes Sanierungsprogramm vorlegen. Das verlangt der Stabilitätsrat von Bund und Ländern. Ein noch stärkerer Tritt auf die Schuldenbremse. Nur wie?
Der Machtwechsel in Baden-Württemberg markiert eine historische Zäsur in der Bundesrepublik. Seit dem sensationellen Wahlsieg von grün-rot bei der Landtagswahl am 27. März tickt die Republik politisch anders.
Geräuschlos, konzentriert, schnell - so werden die Koaltionsverhandlungen in Magdeburg beschrieben. Schwarz-rot regiert weiter, doch wohl nicht so harmonisch wie bisher. Und die Querschüsse kommen aus verschiedenen Richtungen.
"Sarrazin gehört nicht in die SPD." "Ich werde diese Partei nicht mehr wählen." "Ich denke über einen Austritt nach." Viele SPD-Mitglieder machen derzeit ihrem Unmut Luft darüber, dass Thilo Sarrazin so einfach in ihrer Partei bleiben darf.
In Rheinland-Pfalz, in dem SPD-Ministerpräsident Kurt Beck seit fast 17 Jahren zwischen romantischen Burgen, prominenten Flusslandschaften und ertragreichen Weinbergen regiert, in diesem Rheinland-Pfalz bricht eine neue Zeit an.
Knapp drei Wochen nach dem grün-roten Sensationssieg am 27. März herrscht Ernüchterung. Der Dauerstreit um den umstrittenen Tiefbahnhof in Stuttgart bringt die Koalitionsverhandlungen von Grünen und Sozialdemokraten in Baden-Württemberg ins Stocken.
Dieses Frühjahr 2011 hatte es in sich für die CSU: Erst verschwindet ihr Superstar und Hoffnungsträger Guttenberg noch schneller, als er vor zwei Jahren erschienen war. Und dann fällt auch noch ihr wichtigstes Partnerland in grün-rote Hände.
Video Superwahljahr 2011: Am 22. Mai wählt auch Deutschlands kleinstes Bundesland, Bremen, eine neue Bürgerschaft. Seit 66 Jahren regiert hier die SPD, seit 2007 zusammen mit den Grünen.
Ja, was denn nun? Wochenlang geisterte an Rhein und Ruhr das Thema Neuwahlen durch die Medien. Wochenlang schaukelten sich Regierung und Opposition gegenseitig hoch.
Video Nächste Woche wird in Baden-Württemberg gewählt. Es dürfte spannend werden, denn im CDU-dominierten Ländle bahnt sich eine politische Sensation an: Ministerpräsident Stefan Mappus muss um die Wiederwahl fürchten.
Video Die zweite Etappe im Superwahljahr 2011: Sachsen-Anhalt. ZDF-Studioleiter Winand Wernicke über Farbenspiele an der Elbe, den Rückzug von Landesvater Böhmer und den Wunsch des linken Spitzenkandidaten Gallert, Geschichte zu schreiben.
Video In Rheinland-Pfalz hat die heiße Wahlkampfphase begonnen. ZDF-Studioleiter Bernd Mosebach über Wahlplakate mit und ohne Bart, über die Skandale der beiden großen Parteien und die Chancen für Grüne und FDP.
Das Superwahljahr 2011 eröffnen die Hamburger. Für ZDF-Studioleiterin Kristina Hansen ist zwei Wochen vor der Wahl die spannende Frage: schafft die SPD die absolute Mehrheit oder wird es künftig eine rot-grüne Regierung im Hamburger Rathaus geben?