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10. Februar 2012
 

ML mona lisa

 
samstags 18.00 Uhr
Sibylle Bassler. Quelle: ZDF,Lars Opitz
Sibylle Bassler

Sibylle Bassler

Redaktionsleiterin von "ML mona lisa - Frauen, Männer & mehr"

Sibylle Bassler kam 1988 als Autorin, Moderatorin und Filmemacherin zum ZDF. Sie ist von Anfang an bei "ML Mona Lisa" dabei und hat als stellvertretende Redaktionsleiterin das Magazin mitgestaltet. Seit Juli 2008 ist sie Leiterin der Redaktion.

 
 
 
 

"Kopf trifft Gefühl". Das charakterisiert die leidenschaftliche Journalistin Sibylle Bassler wohl am besten. Mit gesellschaftlichen Themen, brisanten wie relevanten, setzt sie sich am liebsten auseinander, immer kritisch und emotional. Die Schwerpunkte ihrer journalistischen Arbeit bilden immer wieder Themen wie Gewalt gegen Kinder, Missbrauch in Familien und staatlichen Einrichtungen, die Ursachen von Kriminalität in der Gesellschaft, die Situation von älteren Menschen, aber auch Porträts von Personen der Zeitgeschichte wie Gerhard Schröder, Joschka Fischer, Elisabeth Hartnagel, die Schwester der Geschwister Scholl oder Eva-Luise Köhler.

 

Werdegang

1976 bis 1982
Studium der Publizistik, Soziologie und Buchwesen an der Universität Mainz, Abschluss Magister

 

1982 bis 1988
Autorin, Filmemacherin und Moderatorin beim SWR / ARD in Baden-Baden, Mainz und Stuttgart

 

1985
Volontariat beim SWR / ARD

 

1988
Wechsel zum ZDF, Redaktion "ML Mona Lisa", Redakteurin und stellvertretende Redaktionsleiterin, Filmautorin für ZDF, arte, 3sat, ZDF-info und ZDF-Dokukanal

 

Seit Juli 2008 Redaktionsleiterin von "ML Mona Lisa", ab Mai 2011 unter dem Titel "ML mona lisa - Frauen, Männer & mehr"

 

Besondere Arbeiten

Weltweit große Beachtung fand ihr Film "Vergewaltigt und vertrieben" über die Massenvergewaltigungen im ehemaligen Jugoslawien, für den sie und die Redaktion zahlreiche Preise erhielten.

 

Ihre Berichterstattung über "Die verschwundenen Babys von Charkow" in der Ukraine führte dazu, dass das Europäische Parlament und der Europarat eine Untersuchungskommission einrichteten und von der ukrainischen Regierung eine Aufklärung der Vorfälle forderten.

 

Mehrere Dokumentationen über Kriminalfälle für das ZDF in der Reihe "Der Fall..." wie "Der Todesengel von Sonthofen" über einen Krankenpfleger, der rund 30 Patienten tötete, "Mord im Truck" über einen Familienvater, der Frauen an der Autobahn ermordete oder "Jagd nach dem Phantom" über neun mysteriöse Morde an Türken und Griechen in Deutschland.

 

Co-Autorin der Dokumentationen "Denn sie wussten, was sie tun..." über den Kindesmissbrauch in katholischen Einrichtungen. "Handlanger der Nazis" - Die Geschichte des John Demjanjuk" und die Dokumentation "In den Fängen der Fürsorge" über das Schicksal von Heimkindern in den 60er Jahren in der Bundesrepublik.

 

Bücher

Als Autorin veröffentlichte sie "Die weiße Rose - Zeitzeugen erinnern sich" sowie als Co-Autorin einige weitere Buchprojekte über die Situation der Heimkinder in der Bundesrepublik nach dem Zweiten Weltkrieg und über die rätselhaften Leukämie-Fälle in der Elbmarsch.

 

Auszeichnungen

Neben vielen anderen Preisen erhielt sie im Mai 2004 den Freundschaftsorden des Ritterordens "Der Greif" für ihr "mutiges und couragiertes" Engagement und ihre hervorragende journalistische Arbeit.

 

Im Juni 2011 erhielt sie den Medienpreis der Stiftung "Bündnis für Kinder gegen Gewalt" für ihre "eindringliche Berichterstattung über Kindesmissbrauch."

 
 
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