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21. November 2009
 

ZDFdokukanal

 
ab 1. November ZDFneo
Der Sozialarbeiter Stoya sitzt vor einer Klasse in der Pommernschule. Quelle: ZDF
Der Sozialarbeiter Hendrik Stoya unterstützt den Klassenlehrer Sperle im Unterricht.

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S.O.S. Schule

Hilferuf aus dem Klassenzimmer

Viele Schulen sind mit ihrer Aufgabe hoffnungslos überfordert. Hinzu kommt, dass viele Eltern die Erziehung ihrer Kinder immer mehr vernachlässigen. Zu viele Aufgaben lasten auf den Lehrern. Doch es gibt auch Wege aus dem Dilemma.

 
 
 
 

Die sechsteilige Dokumentation zeigt die Situation an einer Berliner Hauptschule, die von Frust und Agressivität, Mobbing und Prügeleien, mangelnder Leistungsbereitschaft und Störung des Unterrichts geprägt war. Ein halbes Jahr lang war ein Kamerateam vor Ort und hat den Alltag begleitet.

Infobox

Sendedaten

Am Samstag, 10. Oktober 2009, werden alle sechs Teile der Dokumentation gezeigt. Die erste Folge läuft um 6.45 Uhr.

Kein Unterricht mehr möglich

An der Pommernschule in Berlin-Charlottenburg, einer Brennpunkt-Hauptschule, waren die Verhältnisse nicht ganz so dramatisch, wie beschrieben, dennoch war an manchen Tagen in einigen Klassen der Unterricht nicht mehr möglich. Die Lehrer standen oft verzweifelt aggressiven Schülern gegenüber, oft erschienen die Jugendlichen erst gar nicht mehr zum Unterricht.

 
Der Schuldirektor Hohn und der Sozialarbeiter Stoya. Quelle: ZDF
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Direktor Hohn und Sozialarbeiter Stoya

Schließlich beschlossen Schuldirektor Dieter Hohn und seine Kollegen, Hilfe von außen anzunehmen. Zwei Profis, so genannte Coaches. Die "Schulcoaches" begleiten den Unterricht und fördern dort gezielt Problemschüler, helfen bei persönlichen Schwierigkeiten und schlichten Konflikte unter den Schülern.

 

Streitschlichtung und Konfliktlösung

Die Dokumentationsreihe stellt die Schule und ihre schwierige Situation vor und zeigt, wie die Schulprofis Christin Müller und Hendrik Stoya mit ihrer Arbeit an der Pommernschule beginnen. Der Zuschauer erfährt, auf welche Methoden die "Schulcoaches" setzen.

 
Der Sozialarbeiter Stoya steht mit einer Gruppe von Schülern auf dem Schulhof der Pommernschule. Quelle: ZDF
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Der Sozialarbeitet Hendrik Stoya sucht häufig das persönliche Gespräch mit den Schülern.

So wird zum Beispiel schon im ersten Teil mit einer erfolgreichen Streitschlichtung ein Konflikt gelöst, der das Gesamtklima einer ganzen Klasse erheblich gestört hatte. Auch dem Schulschwänzen wird der Kampf angesagt. Die größten Schulverweigerer werden von zu Hause abgeholt und zur Schule begleitet.