Viele Schulen sind mit ihrer Aufgabe hoffnungslos überfordert. Hinzu kommt, dass viele Eltern die Erziehung ihrer Kinder immer mehr vernachlässigen. Zu viele Aufgaben lasten auf den Lehrern. Doch es gibt auch Wege aus dem Dilemma.
Die sechsteilige Dokumentation zeigt die Situation an einer Berliner Hauptschule, die von Frust und Agressivität, Mobbing und Prügeleien, mangelnder Leistungsbereitschaft und Störung des Unterrichts geprägt war. Ein halbes Jahr lang war ein Kamerateam vor Ort und hat den Alltag begleitet.
Am Samstag, 10. Oktober 2009, werden alle sechs Teile der Dokumentation gezeigt. Die erste Folge läuft um 6.45 Uhr.
An der Pommernschule in Berlin-Charlottenburg, einer Brennpunkt-Hauptschule, waren die Verhältnisse nicht ganz so dramatisch, wie beschrieben, dennoch war an manchen Tagen in einigen Klassen der Unterricht nicht mehr möglich. Die Lehrer standen oft verzweifelt aggressiven Schülern gegenüber, oft erschienen die Jugendlichen erst gar nicht mehr zum Unterricht.

Schließlich beschlossen Schuldirektor Dieter Hohn und seine Kollegen, Hilfe von außen anzunehmen. Zwei Profis, so genannte Coaches. Die "Schulcoaches" begleiten den Unterricht und fördern dort gezielt Problemschüler, helfen bei persönlichen Schwierigkeiten und schlichten Konflikte unter den Schülern.
Die Dokumentationsreihe stellt die Schule und ihre schwierige Situation vor und zeigt, wie die Schulprofis Christin Müller und Hendrik Stoya mit ihrer Arbeit an der Pommernschule beginnen. Der Zuschauer erfährt, auf welche Methoden die "Schulcoaches" setzen.

So wird zum Beispiel schon im ersten Teil mit einer erfolgreichen Streitschlichtung ein Konflikt gelöst, der das Gesamtklima einer ganzen Klasse erheblich gestört hatte. Auch dem Schulschwänzen wird der Kampf angesagt. Die größten Schulverweigerer werden von zu Hause abgeholt und zur Schule begleitet.