Es ist einer der rätselhaftesten Orte auf der Erde: die Area 51 mitten in der Wüste von Nevada. Das von der US-Luftwaffe streng bewachte Gelände regt bis heute die Fantasie von Verschwörungstheoretikern an. Was geht hinter dem Zaun der Area 51 vor?
Es ist einer der rätselhaftesten Orte auf der Erde: die Area 51 mitten in der Wüste von Nevada. Das von der US-Luftwaffe streng bewachte Gelände regt bis heute die Fantasie von Verschwörungstheoretikern an. Was geht hinter dem Zaun der Area 51 vor?
Im Rüstungsrennen des Kalten Krieges interessieren sich die Amerikaner vor allem für die russischen Kampfjets. Die MiG-15 ist den amerikanischen Sabres technisch überlegen. Im Koreakrieg siegen die US-Piloten in der Luft nur, weil sie taktisch besser fliegen. Doch wie lassen sich Jets des Gegners hinter den Eisernen Vorhang schaffen?
Ein Überläufer verschafft dem US-Militärgeheimdienst die erste MiG. Sie wird ausführlich getestet und auf Schwächen untersucht. Der Koreakrieg ist zu diesem Zeitpunkt jedoch bereits beendet. Nach dem Sechstagekrieg 1967 tauschen die Amerikaner mit Isral drei erbeutete MiG-21 gegen einen Phantom-Jäger. Auf dem Testgelände der Area 51 studiert das US-Militär ausführlich Flugverhalten und Technik des Kampfjets.
1947 berichtet die amerikanische Presse von einem Absturz eines unbekannten Flugobjekts auf dem Luftwaffenstützpunkt Rosswell in New Mexico. Nur kurze Zeit später wird dementiert, dass es sich bei den gefundenen Wrackteilen um außerirdisches Material handelt. In Wahrheit handele es sich um einen ganz normalen Wetterballon. 1980 macht der Fall wieder Schlagzeilen. Zwei amerikanische Autoren behaupten, dass in Rosswell ein Alien-Raumschiff abstürzte, das zusammen mit den toten Insassen zur Area 51 in Nevada gebracht wurde.
Die Beute-MiG erweisen sich als Steigbügel für die Weiterentwicklung amerikanischer Spionageflugzeuge. Bereits seit den 1950ern testet die CIA in der Area 51 die U-2, eine für die Luftabwehr unerreichbare Fotokamera. Anhand der Radarbilder der russischen Kampfjets entwickeln die Experten die Tarnkappentechnologie, die ein Flugzeug für den Radar unsichtbar macht. Der Prototyp wird über der Area 51 getestet. Das ungewöhnlich aussehende Fluggerät wird dabei von Ufologen gesichtet. Nur wenige schenken ihren Beschreibungen Glauben.

Bis heute testet das US-Militär in der Wüste von Nevada ihre neuesten Wunderwaffen. Auf Grund der strengen Geheimhaltung erfährt die Öffentlichkeit erst Jahre später von dem, was in der Area 51 erprobt wurde. Trotz aller Spekulationen von Ufologen geht es dabei vermutlich weiter um irdische Ziele: um militärische Überlegenheit und Machtsicherung.