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18. März 2010
 

aspekte

 
Szene aus "Which way home". Quelle: Mr. Mudd
Gefährlicher Ritt auf der "Bestie"

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Fluchtpunkt USA

Über die tödliche Odyssee von Kinderflüchtlingen

Während die USA seit Jahren an der Schließung der Absicherung zu Mexiko arbeiten, stimmen die Armen Lateinamerikas längst mit den Füßen ab. Millionen Flüchtlinge versuchen, den Grenzzaun zu überwinden - Menschen aus Mexiko, Honduras, Guatemala und anderen Ländern, darunter jedes Jahr auch rund hunderttausend Kinder.

 
 
 
 

Der erschütternde Dokumentarfilm "Which Way Home" zeigt abseits von Zahlen und Statistiken die menschlich grauenvolle Seite der Immigration. Er erzählt vom Schicksal Minderjähriger, die tausende Kilometer auf maroden Güterzügen reisen, um mit unendlichem Mut und großer Findigkeit illegal in das "gelobte Land" USA überzuwechseln.

 

Hoffnung, Wagemut, tödliches Ende

Regisseurin Rebecca Cammisa zeigt verlassene Kinder, die ihre Eltern in fernen Städten finden wollen, Jugendliche, die einem Traum von glitzernden Großstädten hinterherjagen - die Hoffnung auf ein besseres Leben. Doch viele bezahlen den Ritt auf Güterzügen, die den Spitznamen "die Bestie" tragen, mit dem Leben oder schweren Verstümmelungen durch Unfälle. Andere kommen beim Versuch um, die Wüste hinter dem Grenzzaun zu durchqueren. Geschichten von Hoffnung und Wagemut, Enttäuschung und Sorge.

 

Infobox

"Which Way home" - Kinder fliehen auf einem Zugdach über die mexikanisch-nordamerikanische Grenze. Quelle: Mr. Mudd
Mr. Mudd

Which Way Home

USA 2009
Dokumentarfilm
Regie: Rebecca Cammisa

Der deutsche Kinostart steht noch nicht fest.
"Which Way Home" läuft im Programm des 22. Internationalen Dokumentarfilm-Festival in Amsterdam - 19. bis 29. November 2009
International Documentary Film Festival Amsterdam (engl.)(Externer Link - Öffnet in neuem Fenster)
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