Elisabeth von Thurn und Taxis entstammt einer der bekanntesten Adels-Familien Deutschlands: Sie ist das zweite Kind von Johannes Prinz von Thurn und Taxis und Fürstin Gloria von Thurn und Taxis. Die 27-Jährige, die sich "Prinzessin" nennen darf, arbeit als freie Journalistin in London. Mit ihrem Buch "Fromm!" über ihren katholischen Glauben sorgt sie derzeit für viel Gesprächsstoff. Am 7. November ist Elisabeth von Thurn und Taxis als Wettpatin zu Gast bei Wetten, dass..?.
Prinzessin Elisabeth, die mit vollem Namen Elisabeth Margarete von Thurn und Taxis heißt, wurde 1982 in Regensburg geboren. Sie hat eine ältere Schwester, Maria Theresia, und einen jüngeren Bruder, Albert II. Nach dem Tod ihres Vaters im Jahr 1990 erbten die Schwestern zusammen mit der Mutter dessen Privatvermögen. Albert übernahm, als er volljährig wurde, die Leitung des Familienbesitzes.
Elisabeth von Thurn und Taxis absolvierte ihr Abitur und hat in Frankreich und Spanien Kommunikations- und Medienwirtschaft studiert. Sie arbeitet als freie Journalistin für verschiedene internationale Kultur-Magazine in London, Deutschland und den USA. Aufsehen erregte ihr gerade erschienenes Buch "Fromm!", in dem die Prinzessin über ihre christliche Prägung berichtet und beschreibt, was ihr katholischer Glaube ihr bedeutet.
"Fromm!" ist für Elisabeth von Thurn und Taxis ein sehr persönliches Buch. Der Entstehungsprozess war für sie "ein ständiges Entdecken". Dabei war zunächst nur eine Kolumne für das "Vatikan-Magazin" und kein 190-seitiges Buch geplant: Ein Bekannter ihrer Mutter suchte einen jungen Menschen, der sich mit dem Thema Frömmigkeit befasst - aus elf Kolumnen entstand schließlich ein Buch, in dem sich Elisabeth von Thurn und Taxis mit den Lehren und Riten der katholischen Kirche auseinandersetzt. "Eine Einladung, das Katholische wieder mit allen Sinnen zu erleben", so die Autorin über ihr Buch, für das übrigens Georg Ratzinger, der Bruder des Papstes, das Vorwort geschrieben hat.
Sie wolle zeigen, dass Frömmigkeit nicht bedeute, "mit langen Zöpfen und Gebetbuch in der Hand durch die Welt laufen", erklärte Thurn und Taxis in einem Interview mit der Nachrichtenagentur ddp. "Fromm bedeutet nur, dass man seinen Glauben ernst nimmt und innerlich weiß, dass es mehr gibt, als das, was hier auf der Welt glitzert und glänzt."
Innerhalb der Kirche ist Elisabeth von Thurn und Taxis eine Verfechterin von Traditionen und alten Ritualen - so fordert sie unter anderem mehr Weihrauch im Gottesdienst und spricht sich für die Liturgieform der alten lateinischen Messe aus. Dennoch legt sie Wert darauf, als Christin auch ganz "in der Welt" zu leben.
Zu ihren Hobbies zählt Elisabeth von Thurn und Taxis vor allem das Reisen, aber auch für Kunst, Mode und Styling interessiert sie sich sehr. Zuhause oder beim Ausgehen höre sie "am liebsten elektronische Musik oder Rock", in der Kirche findet sie dagegen "zeitgenössisches Geplänkel" unpassend. Mehr über ihr Leben zwischen "Coolness und Kirche" wird sie Thomas Gottschalk sicherlich am 7. November erzählen.