Hauptnavigation:

Sie sind hier:

13. Februar 2012
 

Gottesdienste

 
Rückblick: Gottesdienste vom 22.11.2009
Kirchenfassade.

Evangelischer Gottesdienst

Was ich glaube -
Hoffnung bleibt

aus dem Braunschweiger Dom

Wenn im Spätherbst die Tage kürzer werden, gedenken die Menschen auch der Endlichkeit ihres eigenen Lebens. Viele gehen auf den Friedhof und bereiten die Gräber ihrer Angehörigen für den Winter vor. Einige zünden Grablichter an.

 
 
 
 

Die christlichen Kirchen begehen den Ewigkeitssonntag als Ausdruck ihrer Hoffnung, die über das Grab hinausreicht. An diesem Sonntag, der Totensonntag genannt wird, wird in vielen Kirchen der Verstorbenen des vergangenen Jahres gedacht. Das hält sie über den Kreis der Angehörigen hinaus in der Gemeinde in Ehren.

 

Wertvolle Fresken

Der Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag wird in diesem Jahr aus dem Braunschweiger Dom übertragen. Der Welfenherzog Heinrich der Löwe ließ diese Kirche am Ende des 12. Jahrhunderts als seine Grabeskirche errichten. Zu den wertvollen mittelalterlichen Fresken gehört die Darstellung des Himmlischen Jerusalems im Gewölbe des Hohen Chores. Wie ein schützender Schirm spannt es sich über den Besuchern des Domes und weitet den Blick über die Endlichkeit des eigenen Daseins hinaus auf die Zukunft Gottes mit dieser Welt.

 

Der Gottesdienst erinnert an die menschliche Vergänglichkeit und fragt zugleich nach einer Hoffnung, die über den Tod hinausreicht. Er lädt ein zur Nachdenklichkeit und möchte zugleich Trost für all jene spenden, die selber die Erfahrung der Trauer machen mussten. Musikalisch wird der Gottesdienst durch das Vokalensemble am Braunschweiger Dom unter Leitung von Kantorin Elke Lindemann gestaltet. Unter anderem erklingen Stücke aus dem Requiem von John Rutter. Die Orgel spielt Domkantor Gerd-Peter Münden.

Infobox

Kontakt:

Dom zu Braunschweig
Domplatz 5
38100 Braunschweig

 
 

Sendungsinformationen

Sonntag, 22.11.2009 09:30 - 10:15 Uhr

VPS 22.11.2009 09:30

Länge: 45 min

  • 16 zu 9
  • Untertitel
  • Livestream