Mit einer Sonderlänge von 60 Minuten beginnt zum Palmsonntag die Übertragung des katholischen Gottesdienstes mit der traditionellen Palmweihe beim "Achhammer Kreuz", einer besonderen Sehenswürdigkeit der Pfarrkirche. Anschließend zieht die Prozession zu Psalmgesängen in die Kirche ein.
In Erinnerung an den Einzug Jesu in Jerusalem ist die Prozession als Sinnbild des Lebensweges zwischen Hosannajubel und Passion ein zentraler Gedanke der Feier des festlichen Gottesdienstes; er findet sich auch in den Gebeten, die den Vortrag des Passionstextes sozusagen unterbrechen.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde das heutige Sillian im Osttiroler Oberland, Bezirk Lienz, schon um das Jahr 1000 in einem Vertrag von Bischof Albuin von Brixen über einen Ackerzins unter der Bezeichnung "Silano". Die Siedlung Sillian wurde aber schon etwa zur gleichen Zeit gegründet wie das Benediktinerkloster Innichen.
Im Jahre 769 nach Christus erhielt der damalige Abt Otto und spätere Bischof von Freising vom bayrischen Herzog Tassilo III. Grundbesitztümer im Pustertal zur Gründung eines Benediktinerklosters, um von diesem Ort aus die slawischen Völker zu missionieren.
Ab 1313 wird Sillian urkundlich als Dorf genannt. Die Pfarrkirche in Sillian wurde im Jahre 1431 errichtet. Ihr heutiges barockes Aussehen erhielt die schöne Pfarrkirche im 18. Jahrhundert.
Lieder:
Dekanatspfarre Mariä Himmelfahrt
A - 9920 Sillian
Österreich
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