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20. März 2010
 

History

 
Rückblick: History vom 29.11.2009
Stapellauf der "Bismark" in Hamburg, 14. Februar 1039. Quelle: U.S. Naval Historical Center
Stapellauf der "Bismarck", Hamburg 14. Februar 1939

Sonntag, 29. November, 23:25 Uhr

Wettlauf mit dem Tod

Der Untergang der "Bismarck"

Sie gilt als stärkstes Schiff ihrer Zeit und ist der Stolz der deutschen Kriegsmarine: die "Bismarck". Nur neun Tage dauert ihr Einsatz, bevor sie nach der größten Treibjagd der Seekriegsgeschichte im Meer versinkt.

 
 
 
 

Im Februar 1939 läuft die "Bismarck" vom Stapel: Ein stählerner Koloss, der den Feind durch seine schiere Größe einschüchtern soll. Auftrag der waffenstarrenden Kriegsmaschine ist es, möglichst viele Schiffe im Atlantik zu versenken, um Großbritannien vom Nachschub aus Übersee abzuschneiden.

Zitat

„Soldaten vom Schlachtschiff Bismarck! Der Feind wird nunmehr seine Streitkräfte auf uns anzusetzen. Für uns Soldaten heißt es jetzt: Siegen oder Sterben.“

Flottenchef Günther Lütjens, 25. Mai 1941

Tödliche Falle

Im Mai 1941 trifft die "Bismarck" vor Island auf das Flagschiff der britischen Marine, die "Hood". Das Aufeinandertreffen der See-Giganten wird zur verlustreichsten Seeschlacht seit dem Ersten Weltkrieg. Nach einem Frontalangriff der "Hood" trifft die "Bismarck" die Munitionskammer des feindlichen Schiffes. Es wird zur tödlichen Falle für die Besatzung. Von 1421 Mann überleben nur drei.

Die Nachricht vom Untergang der "Hood" versetzt die britische Seefahrernation in einen Schockzustand. Premier Winston Churchill ist entschlossen, die "Bismarck" zu versenken und die Oberhand auf dem Meer wiederzuerringen. Eine Hetzjagd beginnt.

 

Gegner werden zu Rettern

Im Gefecht mit der "Hood" hat die "Bismarck" Treffer abbekommen. Sie verliert Öl und nimmt Kurs auf Frankreich. Dem Kapitän gelingt es zunächst, die britischen Verfolger abzuschütteln. Als er sich in Sicherheit wähnt, gibt er einen Funkspruch an die Heimat ab. Ein verheerender Fehler, denn der Feind hört mit. Aus Gibraltar beordert die britische Admiralität umgehend einen Flottenverband in Richtung Norden.

 
Überlebende des Untergangs der "Bismarck" werden von der "Dorsetshire" geborgen. Quelle: IWM Collections
IWM Collections
Überlebende des Untergangs der "Bismarck" werden von der "Dorsetshire" geborgen.
 

Die Doppeldecker des Flugzeugträgers "Ark Royal" greifen das deutsche Schlachtschiff aus der Luft an und treffen seine empfindlichste Stelle: das Ruder. Die "Bismarck" ist dem Feind hoffnungslos ausgeliefert. Am 27. Mai 1941 beginnt sie zu sinken. Eine Stunde nach dem Untergang kommt die "Dorsetshire" den überlebenden Schiffbrüchigen im Wasser zu Hilfe. Nur 115 der 2000 Männer an Bord der "Bismarck" überleben.

 
 

Sendungsinformationen

Sonntag, 29.11.2009 23:25 - 23:50 Uhr

VPS 29.11.2009 23:30

Länge: 25 min

Dokumentationsreihe, Deutschland, 2009

  • 16 zu 9
 

ZDF Mediathek

Stapellauf der

Video Die Todesfahrt der "Bismarck"

Die komplette Doku in der zdf.mediathek