Als eine der beliebtesten Boybands der 90er-Jahre ließ ihre Trennung Tränen fließen und Täume zerplatzen, doch sie sind zurück. Gary Barlow, Mark Owen, Howard Donald und Jason Orange lassen wieder Frauenherzen höher schlagen. NeoMusic präsentiert ein Konzert aus dem Manchester Stadion im Rahmen ihrer Ultimate Tour 2006.
Sehen Sie das Konzert am Samstag, den 4. Dezember um 23.15 Uhr in ZDFneo.
Bis vor Kurzem las man die Entstehungsgeschichte der Boyband wie folgt: Gary Barlow, Mark Owen und die beiden Breakdancer Howard Donald und Jason Orange lernten sich 1990 auf verschiedenen Disco-Contests kennen. Da der Manager Nigel Smith noch ein fünftes Mitglied für die geplante Band suchte, annoncierte er in britischen Regionalzeitungen. Auf diesem Weg stieß Robbie Williams zu den Musikern und machte die neue Boyband "Take That" komplett.
Diese Geschichte wurde 2005 von allen fünf Mitgliedern dementiert, in Wahrheit haben sie sich alle auf die von Manager Smith geschaltete Anzeige gemeldet und wurden so zu "Take That". Die Anfänge der jungen Musiker liefen nicht ganz so rosig, bis zu ihrem ersten Plattenvertrag im Herbst 1991 traten sie hauptsächlich in Clubs der Homosexuellen-Szene auf. Unter RCA Records veröffentlichten sie ihre erste Single "Promises", mit der sie gleich in die britischen Top 40 einstiegen.
Von diesem Zeitpunkt an ging es mit der Karriere stetig bergauf, 1993 moderierte die Band diverse Fernsehshows und gewann nebenbei einen Brit Award für ihre Single "It Could Be Magic". Den endgültigen Durchbruch in ganz Europa schafften die Fünf mit ihrem Weihnachtshit "Babe". Mittlerweile waren die Clubauftritte Vergangenheit und gefüllte Hallen mit bis zu 30.000 Fans Realität. Als der größte Hit der Gruppe wird der 1994 veröffentlichte Titel "Back For Good" gehandelt, er erreichte in 31 Ländern die Nummer Eins.
1995 verließ Robbie Williams die Band, ein halbes Jahr später löste sich auch der Rest der Gruppe auf. Alle fünf Musiker starteten eine Solokarriere, wobei nur einer wirklich erfolgreich wurde: Robbie Williams. Fast zehn Jahre später, im Herbst 2005, war es endlich soweit: Mark, Jason, Gary und Howard gaben die Wiedervereinigung von "Take That" bekannt, aber leider ohne Robbie Williams. Ihre 2006 angekündigte Englandtour war nach nur 30 Minuten restlos ausverkauft. Die Comback-Single "Patience" stieg in Deutschland sofort auf Platz Eins der Singlecharts, in Großbritannien hielt sich die Single mehr als zehn Wochen in den Top Ten.

Im Oktober 2007 starteten sie ihre "Beautiful World Tour" durch Europa. In nur zwei Monaten gaben die vier Briten in 50 verschiedenen Städten Konzerte, allesamt ausverkauft. Belohnt wurde dieser Marathon mit zwei Brit Awards in den Kategorien "Best Live Act" und "Best Single-Shine".