Sarah Wiener wurde 1962 in Wien geboren und wuchs bei der Mutter in den Künstler- und Intellektuellenkreisen Wiens auf.
Mit 17 Jahren zog sie um, nach Westberlin, zum Vater, dem Schriftsteller und Happening-Künstler der "Wiener Gruppe" Oswald Wiener. Dort arbeitete sie einige Zeit als Küchenhilfe in einem der Restaurants, die der Vater dort betrieb, und wo sich bis in die 80er Jahre hinein die Künstler-Prominenz der Stadt die Klinke in die Hand gab.
Doch auch als Schäferin in Südfrankreich, als Sekretärin und als Köchin in einer Werbeagentur hat Sarah Wiener schon gearbeitet, bevor sie kurz nach dem Fall der Mauer mit Hilfe einer alten, mobilen NVA-Küche ins Film-Catering einstieg - und das ohne irgendjemanden im Filmgeschäft zu kennen. Schnell avancierte die Österreicherin zum Liebling an jedem Film- und Fernsehset.
Sarah Wieners Kreativität spiegeln auch die Rezepte wider. Immer wieder verfeinerte sie an exotischen Drehorten ihre Küche und improvisierte mit neuen Zutaten. Aus der einen Gulaschkanone ist inzwischen ein ganzes Unternehmen geworden, zu dem auch drei Berliner Restaurants zählen. Bei ihr trifft sich Prominenz aus Politik, Film und Kultur.
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