Der Weltjugendtag 2005 war für deutsche Jugendliche vor der Haustür: Nach Köln konnte man problemlos anreisen, die Kosten waren überschaubar. Nun findet der Weltjugendtag 2008 in Sydney, Australien statt. Das ist eine ganz andere Kategorie für Jugendliche. Wie haben sie sich das Geld beschafft - und wozu nehmen sie die lange Reise eigentlich auf sich?
Bis zu 3000 Euro kostet die Reise zum Weltjugendtag nach Sydney. Für Schüler, Azubis und Studenten eine Menge Geld. Deshalb haben viele der 6.000 deutschen Pilger schon kurz nach dem WJT in Köln angefangen, Geld zu sammeln.
Wie kreativ sie dabei waren, hat ZDF-Reporter Jürgen Erbacher vor dem Abflug am Frankfurter Flughafen von einigen jungen Pilgern erfahren: Die einen haben Musik gemacht, Chorauftritte organisiert, andere haben über lange Zeiträume hinweg Plätzchen gebacken, Kalender gebastelt, Spenden gesammelt, Kuchen verkauft, Fahrtdienste gemacht - bis der Traum von Australien realisiert werden konnte.
Benedikt hat zusammen mit fünf Freunden eine Brass Band gegründet und sich das Geld für Sydney erspielt. Seine Posaune ist auch mit im Gepäck: Er wird auch in Down Under ordentlich Musik machen. Von seiner Reise berichtet er im ZDFblog: Weltjugendtag in Sydney.(Externer Link - Öffnet in neuem Fenster) Bestimmt werden wir dort auch seine Band zu hören bekommen.
WJT-Pilger und ihre Motivation: Sie fliegen 24 Stunden ans andere Ende der Welt, bezahlen bis zu 3000 Euro und schlafen nächtelang in Massenquartieren. Die deutschen Pilger nehmen einiges auf sich, um in Sydney beim Weltjugendtag live mit dabei zu sein. Über ihre Erwartungen haben sie kurz vor dem Check-In mit ZDF-Reporter Jürgen Erbacher gesprochen. Neue Erfahrungen, Begegnungen mit den Jugendlichen, dem Papst, der internationale Austausch, das "WJT-Gefühl", einen Anstoß für den Glauben - und natürlich: Australien erleben!