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Neues aus der Anstalt

 
Matthias Egersdörfer. Quelle: PR
Matthias Egersdörfer

Porträt

Matthias Egersdörfer

Kabarettist, Comedian und Choleriker

Der Weg zu seinen Erfolgen hat viele Stationen und ähnelt darin, nach eigenem Bekunden, der S-Bahn, die Nürnberg mit Röthenbach und dem hinteren Umland verbindet. Das Markenzeichen von Egersdörfers Programmen ist fränkischer Dialekt gepaart mit einem unverkennbaren Hang zur Cholerik.

 
 
 
 

Geboren 1969 in Lauf an der Pegnitz im Nürnberger Land, absolvierte Matthias Egersdörfer nach dem Abitur das Studium der Germanistik, Theaterwissenschaft und Philosophie. Daran anschließend ließ er sich zum Medienberater ausbilden und setzte ein weiteres Studium an der Akademie der bildenden Künste in Nürnberg drauf.

 

Kabarettist, ohne Spaßmacher zu sein

Neben seinen Studien schnupperte Egersdörfer Anfang der 1990er Jahre in verschiedenen Theater- und Improvisationsgruppen Bühnenluft und ist bis heute Frontmann der Frankophobia-Boygroup "Fast zu Fürth", die es sich zur Aufgabe setzt, schlimme Comedy mit lustiger Musik zu verbinden. 2004 legte er mit "Der Alleinunterhalter" sein erstes Soloprogramm vor, dem zwei Jahre später das inzwischen mehrfach preisgekrönte "Falten und Kleben" sowie zahlreiche Gastauftritte in diversen TV-Kabarettsendungen folgten.

 

2008 erhielt Egersdörfer den "Stuttgarter Besen" in Gold sowie den "Swiss Comedy Award". 2010 wurde er mit dem Förderpreis der Stadt Mainz des "Deutschen Kleinkunstpreises" und dem Senkrechtstarter-Preis des "Bayerischen Kabarettpreises" ausgezeichnet. Sein aktuelles Soloprogramm "Ich mein's doch nur gut" feierte im Oktober 2010 Premiere. Die Süddeutsche Zeitung bescheinigt dem Mittelfranken: "Matthias Egersdörfer ist Kabarettist, aber ein Spaßmacher ist er nicht. Er hat seine Karriere darauf aufgebaut, schlecht gelaunt zu sein." Und er warnt seine Besucher: "Niemals, niemals vorne sitzen!"

 
 
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