Apollo 13
Sieben Tage dauerte der Aufenthalt von Apollo 13 im April 1970 im All. Geplant war eine Landung auf dem Mond im Mondmobil "Aquarius", ausgehend vom Mutterschiff "Odyssey".
Doch zu diesem Mondspaziergang kam es nie. Kurz nach dem Star hatte Apollo 13 eine technische Panne. Etliche Instrumente versagten, der Sauerstoff wurde knapp -die dreiköpfige Besatzung musste, um zu überleben, extrem improvisieren und war doch stets in Lebensgefahr. Mit Hilfe der zahlreichen Männer, die im Kontrollzentrum in Houston den Flug überwachten, und aufgrund ihrer eigenen Stärke, Willenskraft und ihres Könnens kehrten die Astronauten Lovell (Tom Hanks), Haise (Bill Paxton) und Swigert (Kevin Bacon) schließlich auf die Erde zurück.
In epischer Breite, mit Starbesetzung und viel Liebe zum Detail schildert Regisseur Ron Howard ohne eine Minute Langeweile die Geschichte einer verlorenen Mission, basierend auf Lovells Bestseller "Lost Moon". "Apollo 13" war einer der größten Fehlschläge in der Geschichte der NASA - kurz vor dem Start und als noch alles gut zu laufen schien, interessierten sich die US-Medien wenig für die Mission; ihr Scheitern machte sie zu einem Medienereignis; 1984 wurde die ganze Welt Zeuge, als das "Space Shuttle" direkt beim Start explodierte.
Der Film wurde 1996 mit zwei "Oscars" für den "Besten Ton" und den "Besten Filmschnitt" ausgezeichnet.
Zur Erinnerung an die erste Mondlandung vor 40 Jahren - als die beiden Astronauten Neil Armstrong und Eduin Aldrin von der Apollo 11 als erste Menschen den Mond betraten - zeigt das ZDF das Filmdrama "Apollo 13", deren Besatzung nicht ganz so viel Glück hatte, wie ihre Vorgänger.