Mitte des 17. Jahrhunderts beginnt in China eine neue Ära - die Quing-Dynastie der Mandschu. Um ihre neu gewonnene Macht zu sichern, erlässt die Regierung ein weitreichendes Verbot jeglicher Kampfkünste. Die angedrohten Strafen sind drakonisch und geben den nun ausschwärmenden Kopfgeldjägern des Generals Feng das Recht zu zahlreichen Massakern. Da ihnen jeder abgeschlagene Kopf bares Geld einbringt, fallen den Häschern dabei zunehmend auch unschuldige Frauen und Kinder zum Opfer.
Als sich Fengs Armee einem kleinen Dorf an der nordwestlichen Grenze nähert, unternimmt der reumütige Regierungsbeamte Fu Quingzhu den gefährlichen Versuch, die Dorfbewohner zu warnen. Gemeinsam mit dem einheimischen Pferdezüchter Han Zhibang und der jungen Wu Yuan Ying macht er sich auf den Weg ins entlegene Tian-Gebirge, um dort Hilfe bei Hui Ming zu suchen, einem alten Schwertmeister, der mit einer Handvoll tapferer Schüler in weltabgewandter Abgeschiedenheit lebt. Nach einer entbehrungsreichen Reise gelingt es der Gesandtschaft, Hui von ihrem Anliegen zu überzeugen.
Gemeinsam mit den Schwertkämpfern Chu Zhao Nan, Yang Yun Chong, Mulang und Xin Longzi kehren die drei ins Dorf zurück - und mit ihnen die sagenumwobenen sieben Schwerter, die Fengs Armee das Fürchten lehren sollen. Schon bald beginnt ein erbitterter Kampf zwischen den beiden Lagern, bei dem auch persönliche Motive wie Liebe, Hass und Habgier eine entscheidende Rolle spielen...
"Die sieben Schwerter" beruht auf einem Klassiker der "wuxia"-Literatur, Liang-Shens Roman "Seven Swordsman from Mountain Tian". Tsui Hark: "Das Buch unterscheidet sich sehr von der herkömmlichen wuxia-Literatur. Die Geschichte dreht sich hauptsächlich um Schwerter - wie man ein Schwert anfertigen muss, damit es seine spezifischen Eigenschaften erhält, wie die Beziehung zum Schwertkämpfer und dessen Disziplin die Stärke eines Schwertes verändern kann, welche Auswirkungen das Schwert auf den Kämpfer zu verschiedenen Zeiten hat."
Unterlegt von einem herrlich stimmungsvollen Klangteppich schwelgt Tsui Harks Film zweieinhalb Stunden in grandios komponierten Bildern, großen Emotionen und akrobatischen Kampfspektakeln. Die Action-Choreographie des Films wurde 2005 mit einem der wichtigsten Filmpreise Asiens ausgzeichnet, dem in Taiwan vergebenen "Golden Horse Award".