Montagskino im ZDF
One Way - Eine fatale Entscheidung
Als Free-TV-Premiere präsentiert das ZDF Montagskino den deutsch-amerikanischen Spielfilm "One Way", den Kinostar und Erfolgsproduzent Til Schweiger gemeinsam mit Regisseur und Autor Reto Salimbeni realisierte. Ein packender Großstadtthriller im Hochglanzformat, der Fragen nach persönlicher Verantwortung und Moral, Freundschaft und Verrat stellt, und sich dabei ganz auf seinen Star in einer ebenso schillernden wie ambivalenten Rolle verlassen kann.
Der New Yorker Werbeprofi Eddie Schneider (Til Schweiger) hat es fast geschafft: Die Kunden fressen ihm aus der Hand, sein Boss und zukünftiger Schwiegervater Russell Birk (Art Hindle) will ihn zum Teilhaber machen und die hübsche Judy (Stefanie von Pfetten) kann es kaum abwarten, mit ihm vor den Traualtar zu treten. Dass ihr Auserwählter ein ziemlicher Hallodri und Frauenheld ist, der auch der rothaarigen Nachbarin (Jennifer Steede) gerne mal einen kurzen Besuch abstattet, ahnt sie nicht.
Die einzige Frau in der Firma, mit der er wohl noch keine Affäre hatte, ist die talentierte Angelina (Lauren Lee Smith), mit der Eddie eine echte Freundschaft verbindet. Groß ist denn auch sein Entsetzen, als er eines Morgens seine Freundin total aufgelöst in der Firma vorfindet. Juniorchef Anthony Birk (Sebastien Roberts) hat die ebenso fragile wie scheue Frau am Abend zuvor brutal vergewaltigt und Eddie bringt seine aufgelöste Freundin nun auf schnellstem Weg ins Krankenhaus.
Als er Anthony wenig später zur Rede stellt, kontert dieser mit einer perfiden Erpressung. Falls Eddie gegen seinen zukünftigen Schwager vor Gericht aussagen würde, wäre seine Karriere in der Firma im Eimer und Eddies Seitensprünge würde er öffentlich machen. Für den ehrgeizigen und erfolgsverwöhnten Sunnyboy eine echte Katastrophe. Und so lässt Eddie seine Freundin vor Gericht hängen, um Job und Verlobte nicht zu verlieren.
Eine fatale Entscheidung, denn nun entpuppt sich Angelina als ein zu allem entschlossener Racheengel. Und auf ihrer Liste potentieller Opfer steht nicht nur Anthony...
In Toronto, New York und Köln (Innenaufnahmen) entstand der packende Thriller "One Way" in deutsch-amerikanischer Koproduktion. Der Schweizer Werbefilmer Reto Salimbeni hatte bereits Hunderte von Werbeclips - unter anderem für Firmen wie Nike, Ikea, MTV - gedreht, bevor er sein Interesse am abendfüllenden Spielfilm entdeckte. Das Drehbuch zu "One Way" schrieb er zwar bereits mit Til Schweiger im Hinterkopf, aber er kannte den Star der Erfolgsfilme wie "Der bewegte Mann", "Knockin' on Heaven's Door" oder "Barfuss" nicht per-sönlich.
Umso größer war seine Freude, als sich Til Schweiger begeistert zum Buch äußerte und mit seiner Firma Barefoot-Films gleich als Produzent einstieg. Und dieser bewies auch eine erhebliche Portion Mut, die nicht eben sympathische Figur des Eddie Schneider selbst zu übernehmen.
An Til Schweigers Seite spielt Lauren Lee Smith ("Liebe mich", "CSI: Las Vegas") in "One Way" das traumatisierte Vergewaltigungsopfer Angelina, das sich in drastischer Weise an den Männern rächt. Ihr imaginärer Freund und Beschützer, der mysteriöse "General", wird dargestellt vom Schauspielschwergewicht Michael Clarke Duncan ("The Green Mile"), und für den aalglatten Anwalt Nick Swell konnte man Eric Roberts verpflichten, den Til Schweiger zu Beginn seiner Karriere zu einem seiner großen Vorbilder erkor. Der edle Look des Films stammt von Kameramann Paul Sarossy, der für einige der besten Arbeiten des kanadischen Regisseurs Atom Egoyan ("Wahre Lügen", "Exotica") atmosphärische Bilder schuf.