Schon Wochen vor dem Mauerfall können im Herbst 1989 immer mehr DDR-Bürger mit offizieller Ausreisegenehmigung in den Westen ausreisen. Doch dort werden sie nicht immer mit offenen Armen empfangen. Im linken Milieu des Hamburger Schanzenviertels zum Beispiel gibt es offene Ressentiments gegenüber den Übersiedlern - man verdächtigt sie, Gesinnungsgenossen der rechtsextremen "Republikaner" zu sein.