Nach der ersten Ölkrise begannen in Deutschland die Überlegungen, sich von den Ölimporten unabhängiger zu machen. Der Freistaat Bayern setzte dabei stark auf Erdgaslieferungen, vor allem aus der Sowjetunion. In einer 2000 Kilometer langen Pipeline aus Russland nach Bayern kam jährlich Gas im Wert von 120 Millionen Mark. Doch das reichte nicht, um den geplanten Erdgasanteil von 14 Prozent am Gesamtenergieverbrauch langfristig zu decken.