Schon 1977 trennte sich beim Karneval die Spreu vom Weizen. 600 Mainzer Karnevalisten wurden zu den tollen Tagen befragt und heraus kam eine Studie, wer, wo mit wem Karneval feiert. Während auf der Tanzfläche von Ballsälen junge Familienväter und Mütter am aktivsten waren, fanden sich in den großen Sitzungen exklusive Gesellschaften der wohlsituierten, älteren Generation. Damals wie auch heute stand der Straßenfasching jedermann offen. Die Forderung der Wissenschaftler: Karneval sollte die sozialen Barrieren mehr abbauen.