Walter Sittler wurde 1952 als jüngstes von acht Kindern in Chicago (USA) geboren. Sein Vater war US-amerikanischer Literatur-Professor, seine Mutter eine deutsche Lehrerin. 1958 übersiedelte die Familie nach Deutschland, wo Walter die meiste Zeit in Internaten zur Schule ging.
Nach dem Abitur an der Schule Schloss Salem am Bodensee und einem Auslandsaufenthalt in Peru wollte er eigentlich Medizin studieren. Stattdessen absolvierte er von 1978 bis 1981 eine Schauspielausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule in München. Danach hatte Walter Sittler zwei jeweils siebenjährige feste Engagements am Nationaltheater Mannheim und am Staatstheater Stuttgart, wo er mit Regisseuren wie Jürgen Bosse, Christoph Loy, Martin Kusej, Harald Clemen und anderen zusammengearbeitet hat.
Dem Fernsehpublikum wurde Walter Sittler durch seine Serienhauptrolle "Ronaldo Schäfer" in der erfolgreichen ZDF-Serie "girl friends" bekannt. Darüber hinaus ist er in zahlreichen Fernsehfilmen zu sehen. Einen besonderen Stellenwert hat die Sitcom "Nikola" (1997 bis 2005), bei der er an der Seite von Mariele Millowitsch die Rolle des "Dr. Robert Schmidt" mit großem Erfolg spielte. Die Serie erhielt 1998 den Adolf-Grimme-Preis, 1997 den Sonderpreis "Goldene Rose" in Montreux sowie den Deutschen Fernsehpreis 2003 und 2005.
Walter Sittler spielte zahlreiche Hauptrollen in Fernsehfilmen wie "Gegen jedes Risiko", "Der Millionär und die Stripperin", "Für immer verloren", "Der Mustervater - Allein unter Kindern", "Ein Geschenk des Himmels", "Heute heiratet mein Mann", "Reife Leistung", "Trau niemals Deinem Schwiegersohn", "Der Kommissar und das Meer", "Der Butler und die Prinzessin" und andere. In der britisch-amerikanischen Co-Produktion "Gathering Storm" unter der Regie von Richard Loncraine übernahm er die Rolle eines deutschen Diplomaten. Seit 2003 spielt Walter Sittler die Hauptrolle "Max Kerner" in der Reihe "Ein Fall für den Fuchs".
Das ZDF ist für den Inhalt externer Webseiten nicht verantwortlich