Hannes Jaenicke: Im Einsatz für Haie In der ZDF-Dokumentation "Hannes Jaenicke: Im Einsatz für Haie", die am 3. November um 20:15 Uhr im ZDF ausgestrahlt wird, verfolgt der Schauspieler das Schicksal der vom Aussterben bedrohten Meeresraubtiere. Jährlich werden an die 200 Millionen Haie von Menschenhand getötet. Die Raubfische werden vor allem wegen ihrer Flossen gejagt, die in Asien als Delikatesse gelten.
Doch auch in Deutschland kommt Haifleisch in den Handel, zum Beispiel unter den Bezeichnungen "Kalbsfisch", "Karbonadenfisch", "See-Aal" oder "Schillerlocken". Für den Verbraucher ist der Verzehr von Haifleisch nicht ohne Risiko, denn es ist hochgradig mit Methylquecksilber kontaminiert, einem gefährlichen Nervengift.
Zusammen mit der Organisation Sharkproject konfrontierte Jaenicke die Anbieter. Mit einem ersten Teilerfolg: Das Berliner KaDeWe hat noch im Laufe der Dreharbeiten aufgrund der Testergebnisse seine Haifleischbestände aus dem Sortiment genommen. Weitere Infos: Hannesjaenicke.zdf.de.
Borkenkäfer im Nationalpark Bayerischer Wald Der Nationalpark Bayerischer Wald ist das perfekte Brutgebiet für den Borkenkäfer. Jedes Jahr sorgt er deshalb dort für reichlich Diskussionen. Die einen wollen ihn gewähren lassen, die anderen bekämpfen. Er befällt fast ausschließlich Fichten, die daraufhin absterben. Im Natur belassenen Wald ist das erwünscht, denn auf diese Weise hilft der Käfer beim Waldumbau: Weg vom reinen Fichtenwald hin zum ursprünglichen Mischwald. Für reichlich Ärger sorgt er dagegen im Wirtschaftswald, wo durch ihn Millionenschäden entstehen. Weitere Infos: www.borkenkaefer.org.
Der neue Umweltminister: Norbert Röttgen Der breiten Öffentlichkeit ist er noch weitgehend unbekannt: Norbert Röttgen, der neue Umweltminister. In der vergangenen Legislaturperiode war der promovierte Jurist Parlamentarischer Geschäftsführer der Unionsfraktion im Bundestag. Der 44-Jährige gilt als enger Vertrauter Merkels und Wirtschaftsspezialist.
Vor zwei Jahren lehnte er das Angebot ab, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Industrie zu werden. Mit Umweltthemen hat sich der von der FAZ (26.10.2009) als ökologischer Grünschnabel bezeichnete Röttgen bislang noch nicht hervorgetan. Doch er gilt als einer, der gute Kontakte zu den Grünen pflegt und ein Faible für eine schwarz-grüne Koalition hat.