Geiz ist Geil - aber nicht an Heiligabend Weihnachten ist das Fest der Familie - und der Geschenke. Und da wollen die Deutschen nicht sparen, auch nicht im Jahr Zwei der Wirtschaftskrise. Das ergeben Umfragen verschiedener Institute. Doch in der übrigen Zeit des Jahres sind die Dinge nicht so rosig: Viele Kleiderkammern berichten von steigender Nachfrage - bei rückläufigen Kleiderspenden. Billigshops und Ein-Euro-Läden machen sich breit und breiter in Deutschlands Fußgängerzonen. Und Schnäppchenjagd steht für viele Deutsche ganz hoch im Kurs.
Fachkräftemangel trotz hoher Arbeitslosigkeit Es scheint paradox: Die Arbeitslosenquote in vielen Gegenden Ostdeutschlands ist erschreckend hoch. Und trotzdem fehlen vielerorts gut ausgebildete Arbeitnehmer: Facharbeiter, Ingenieure, aber auch Altenpfleger und Erzieher. Vielfach fehlt den Bewerbern die entsprechende Qualifikation. Und deshalb suchen viele Unternehmen im Osten händeringend nach geeigneten Bewerbern. Der blickpunkt berichtet aus Thüringen.
Briefmarken gibt's dann beim Postboten In Sachsen machen immer mehr Postfilialen dicht. Armin Ziller betreibt einen Minimarkt in Steinbach. Ein kleines Zusatzeinkommen sicherte ihm der Postschalter in seinem Geschäft: 280 Euro im Monat. Das war der Deutschen Post zu teuer. Deshalb flatterte ihm jetzt die Kündigung ins Haus. Und es ist nicht nur die Post, die die Dörfer rund um Moritzburg im Stich lässt: Der Fleischer hat dichtgemacht, der Konsum und die Filiale der Sparkasse. Briefmarken gibt's dann künftig beim Postboten, wenn man ihn denn zufällig trifft...