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12. Februar 2012
 

sonntags

 
sonntags, 9.02 Uhr
Mariela Sartorius

sonntags - tv fürs Leben

Mariela Sartorius

Ein Porträt der Autorin von "Die hohe Schule der Einsamkeit"

Seit ihrer Kindheit kultiviert Mariela Sartorius das Alleinsein. Früh schon mit den abenteuerlustigen Eltern gereist, verbrachte sie ihre Jugend meist auf Touren und Expeditionen in alle Erdteile.

 
 
 
 

Mariela Sartorius ist in in einem behüteten Münchner Elternhaus aufgewachsen. Nach dem Psychologiestudium in München und Lausanne wandte sie sich ihrem Berufswunsch aus Kindertagen zu, dem Journalismus. Das Handwerk erlernte sie bei einer Münchner Tageszeitung.

Zitat

„Meine zwei letzten runden Geburtstage habe ich allein verbracht. Das kostete mich zuvor allerlei Kämpfe, Überzeugungsarbeit sowie Besänftigung von Beleidigten.“

Im Alter von 27 Jahren heiratete sie ihre große Liebe. Die Ehe zerbrach nach einigen Jahren. Mariela Sartorius besann sich wieder auf das Eigene, nämlich den Alleingang. Auf einem abgelegenen Bauernhof erhob sie die Einsamkeit zu ihrer Kumpanin, was in ihrem Fall das Vergnügen am sozialen Leben und die Freude an geliebten Menschen nicht ausschließt.

 

Hütte ohne Strom und fließendes Wasser

Nach der Trennung setzte sie ihr Psychologiestudium in München fort und reüssierte als Journalistin. Mehr als 30 Jahre schrieb sie erfolgreiche Essays, Reportagen und Porträts für renommierte Zeitungen und Zeitschriften. Sie verfasste Glossen für den Hörfunk und arbeitete für das Fernsehen.

 

Vor sechs Jahren erfüllte sie sich einen Herzenswunsch, sie erwarb eine abgeschiedene Alm. Seither lebt die Autorin abwechselnd in München und in Tirol auf einer Hütte ohne Strom und fließendes Wasser. Mariela Sartorius liest viel, am liebsten japanische Haikus. Sie spielt diverse Instrumente wie Klavier und Ziehharmonika und hört gerne Rock'n'Roll. Sie schreibt Sachbücher und Romane.

 
 
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