Sie trafen sich auf einer Party im spanischen Sevilla. Als Máxima es wagte, ein Foto vom holländischen Kronprinzen zu schießen, kam es zum Eklat. Doch was mit großem Ärger begann, schlug schnell um. Kein Zweifel - es hatte "gefunkt", zumindest beim Prinzen. Nur drei Wochen später folgte ein erstes heimliches Rendezvous in New York.
"Ich war schon sehr nervös, als er klingelte und ich die Tür öffnete", verriet Máxima später, "denn ich hatte sein Gesicht vergessen." Und doch war es der Anfang einer wunderbaren Liebesgeschichte.
Doch wie sollte es Willem-Alexander seiner Mutter, Königin Beatrix, beibringen? Die war anspruchsvoll und hatte schon bei Máximas Vorgängerinnen "nee" gesagt. Auch die neue Freundin an der Seite ihres Sohnes war nicht ohne Makel: Sie war bürgerlich und überdies katholisch. Im Sommer 1999 bekam die Presse Wind von der neuen Freundin des Prinzen. Ein harmloses Video, das Máxima auf einer privaten Party zeigt, soll einem holländischen Journalisten 100.000 US-Dollar wert gewesen sein. Schon war die Rede von einem Partyluder, das unmöglich die Frau an Willem-Alexanders Seite werden könnte.

Auch die niederländische Regierung interessierte sich nun für die Vergangenheit der hochgewachsenen Argentinierin mit Wohnsitz New York. Auf den ersten Blick machte Máxima einen untadeligen Eindruck: Aufgewachsen in großbürgerlichen Verhältnissen, hatte sie eine Schule für höhere Töchter besucht, anschließend Wirtschaftswissenschaften studiert und nach dem Examen einen Job als Sales Managerin bei der Deutschen Bank gefunden.
Und doch fiel ein dunkler Schatten auf sie. Ihr Vater Jorge Zorreguieta hatte der berüchtigten Militär-Junta unter General Videla als Staatssekretär im Landwirtschaftsministerium gedient. Mit brachialer Gewalt gingen die Militärs Ende der siebziger Jahre gegen ihre Gegner vor, Tausende Oppositionelle verschwanden in geheimen Todeslagern.
Von all dem, so behauptete Máximas Vater später, habe er nichts gewusst. In den Niederlanden standen die Zeichen auf Sturm: Die Tochter eines zwielichtigen Politikers als Prinzgemahlin? Lange war ungewiss, ob Willem-Alexander seiner Mutter auf den Thron folgen würde. Ohne Zustimmung des Parlaments durfte er Máxima nicht heiraten, so will es das niederländische Gesetz.
Nur Ministerpräsident Wim Kok glaubte an ihr Glück und zog im Verborgenen die Fäden. Für den Politiker gab es nur eine Lösung: Máximas Vater sollte der Trauung fern bleiben, die Verlobung öffentlich bekannt gemacht werden. Das Ganze war ein Wagnis, da das Parlament noch keine Entscheidung getroffen hatte. Am Ende siegte Máximas Charme über alle Bedenken, heute ist sie das beliebteste Mitglied des Königshauses.

Der Film erzählt die spannende Geschichte von Willem-Alexander und Máxima Zorreguieta, die wie im Märchen schier unüberwindbare Hürden meistern mussten, bevor sie sich das Ja-Wort geben durften. Enge Freunde und Vertraute des Paares berichten zum ersten Mal im Fernsehen über die verschlungenen Wege zum Glück.